Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Handelspakt zwischen EU und Mercosur soll vorangetrieben werden

16. Juni 2015

Die Europäische Union verhandelt seit Langem mit dem gemeinsamen Markt Südamerikas, Mercosur, um ein Freihandelsabkommen. Das am 10. und 11. Juni in Brüssel stattgefundene Gipfeltreffen zwischen der EU und der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) war als Zusammenkunft mit allen südamerikanischen Ländern geplant. Doch die EU-Verhandler nutzten die Gelegenheit, sich am Rande gesondert mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay an einen Tisch zu setzen, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum. Schließlich tritt das geplante Handelsabkommen mit den Mercosur-Ländern seit Jahren auf der Stelle. Bis Ende 2015 sollen beide Seiten Vorschläge für die Öffnung der Märke vorlegen, teilte EU-Handelskommissarin Cäcilia Malmström mit.

EU bild

Die Verhandlungen waren 1995 aufgenommen, auf Eis gelegt und dann 2010 erneut angegangen worden. Vor allem Brasilien und Uruguay haben großes Interesse an einem intensiveren Handel mit der EU. Argentinien dagegen blockiert diesen Schritt. Doch in Brüssel betonten die Südamerikaner, wenn, dann könne es nur ein Abkommen mit allen Mercosur-Ländern geben. Schwierigkeiten bereitet offenbar auch der Agrarsektor. Die Mercosur-Länder haben bei Fleisch, Zucker und Bioethanol offensive Interessen, die die EU nicht im gewünschten Maß bedienen möchte. (



Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 16.06.2015

Schlagwörter

Handelspakt, EU, Mercosur