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Europa ohne Plastiktüten: Deutsche Umwelthilfe präsentiert Vermeidungsansätze

12. Juni 2015

Bis 2025 will die Europäische Union den Plastiktütenverbrauch von derzeit 198 auf 40 Stück pro Kopf senken. Nur wie Europa 80 Prozent aller Plastiktüten innerhalb der nächsten zehn Jahre tatsächlich einsparen kann, ist vielen Mitgliedstaaten noch unklar. Aus diesem Grund stellte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am 17. Februar 2015 während ihrer Dialogkonferenz „Joint Action on Plastic Bags“ in Brüssel vorbildliche europäische Ansätze zur Vermeidung von Plastiktüten vor.

Papiertragetaschen CEPI Eurokraft und EUROSAC
Papiertragetaschen CEPI Eurokraft und EUROSAC

„Ein Blick nach Irland, Wales oder Schottland reicht aus, um zu verstehen, dass alle Einweg-Plastiktüten etwas kosten müssen. Verbraucher werden dann abwägen, ob sie tatsächlich eine Tüte benötigen, wenn sie dafür etwas bezahlen müssen. Eine Gebühr oder Abgabe ist nachweislich eines der effizientesten Instrumente zur Plastiktütenvermeidung in Europa“, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten die Nutzung marktwirtschaftlich basierter Instrumente, wie zum Beispiel Gebühren, Abgaben oder Steuern, um den Plastiktütenkonsum zu verringern. Irland konnte den Plastiktütenverbrauch durch die Einführung einer solchen Abgabe um mehr als 90 Prozent senken. In Wales ging der Tütenkonsum um 79 Prozent zurück, in Nord-Irland um 67 Prozent. Der britische Einzelhändler Marks & Spencer führte freiwillig eine Gebühr auf Kunststofftüten ein und reduzierte dadurch das jährliche Tütenaufkommen um mehr als 70 Prozent.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

Quelle: www.food-monitor.de/ DUH

Veröffentlichungsdatum: 12.06.2015

Schlagwörter

Europa, Plastiktüten, Deutsche Umwelthilfe, Vermeidungsansätze