Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

CVUA Stuttgart: Rückstände und Kontaminanten in verarbeiteten Lebensmitteln, Pilzen und Kartoffeln

29. Mai 2015

Im Jahr 2014 wurden, zusätzlich zu 1451 Proben Frischgemüse und Frischobst aus konventionellem Anbau, 324 Proben verarbeitete Lebensmittel, Pilz-, Getreide- und Kartoffelproben aus konventionellem Anbau auf Rückstände von über 700 Wirkstoffen und Kontaminanten untersucht. 298 dieser Proben (92 %) wiesen Rückstände von insgesamt 194 verschiedenen Wirkstoffen auf. Bei 99 der 324 Proben (31 %) wurden Höchstmengenüberschreitungen festgestellt, damit liegt die Beanstandungsquote deutlich höher als im Vorjahr (5,2 %).

Champignons

Zusammenfassung der Rückstandsbefunde in Erzeugnissen aus konventionellem Anbau

Hintergrund der Untersuchungen: Der Schwerpunkt der Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände liegt in der Regel auf frischem Obst und Gemüse. Verarbeitete Erzeugnisse wie Tiefkühlprodukte, Trockengemüse und Trockenobst, Konserven und Säfte werden ebenfalls in großem Maße konsumiert. Aus diesem Grund wurden auch weiterverarbeitete Erzeugnisse untersucht. Häufig führt eine Weiterverarbeitung zu einer Reduzierung enthaltener Rückstände. Doch bei der Beurteilung, ob ein Produkt die EU-weit festgesetzten Rückstandshöchstmengen einhält, muss diese Veränderung des Gehaltes durch die Verarbeitung berücksichtigt werden.
 
Zusammenfassung:

298 der untersuchten konventionellen Proben (92 %) wiesen Rückstände von insgesamt 194 verschiedenen Wirkstoffen auf. Bei 99 der 324 Proben (31 %) wurden Höchstmengenüberschreitungen festgestellt, damit liegt die Beanstandungsquote deutlich höher als im Vorjahr (5,2 %, vgl. Tabelle 1). Ursächlich hierfür ist die Ausweitung des Untersuchungsspektrums auf polare Pestizide und der hohe Anteil an Überschreitungen der Höchstmenge für den Wirkstoff Chlorat. Ohne Berücksichtigung der Proben mit erhöhten Chloratgehalten lag die Quote der Beanstandungen bei 9,9 %.

Einzelheiten und Ergebnisse finden Sie im ausführlichen PDF-Dokument auf der Webseite.

 

Quelle: CVUA Stuttgart

Veröffentlichungsdatum: 29.05.2015

Schlagwörter

CVUA, Stuttgart, Rückstände, Kontaminanten, verarbeitet, Lebensmitteln, Pilzen, Kartoffeln