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Kartoffelverarbeitung in Deutschland weiter auf Rekordkurs

15. Mai 2015

In 2014 verbrauchte die Ernährungsindustrie in Deutschland so viele Kartoffeln wie noch nie. Das geht aus Berechnungen der AMI hervor, die auf den jüngst von Destatis veröffentlichten Daten des produzierenden Gewerbes fußen. Demnach wurden mit 3,507 Mio. t rund 21.000 t mehr Kartoffel verbraucht als im Jahr davor, ein neuer Rekord.

Kartoffelverarbeitung

Der Zuwachs erfolgte vor allem in der zweiten Jahreshälfte. Die meisten Kartoffeln verarbeiteten die Hersteller von tiefgekühlten Produkten, worunter vor allem Pommes frites zu finden sind. Nur hier war die Herstellung in der zweiten Jahreshälfte etwas geringer als in der ersten. Sie summierte sich das Jahr über auf 529.000 t. Einen neuen Rekord erreichte der Kartoffelverbrauch für die Herstellung von Trockenprodukten, die im Umfang von 214.000 t entstanden. Die Chipsherstellung behauptete ihr Vorjahresniveau mit 123.000 t knapp und markiert den zweithöchsten Wert der Geschichte. Die Produktion nahm vor allem in der zweiten Jahreshälfte enorm an Fahrt auf. Das galt noch viel mehr für die Herstellung von gekühlten und sonstigen Produkten. Deren Ausstoß erreichte aber in 2014 mit 320.000 t die Menge des Vorjahres nicht ganz.



Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 13.05.2015)

Veröffentlichungsdatum: 15.05.2015

Schlagwörter

Kartoffelverarbeitung, Deutschland, Rekordkurs