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Österreichische Erdbeer-Saison startet in Kürze

13. Mai 2015

Die heimische Erdbeerernte startet in Kürze und damit zeitlich im langjährigen Durchschnitt. Die heimische Sortenvielfalt bietet für jeden Gusto das Passende. Rund drei Kilo werden pro Kopf und Jahr verspeist.
 

Foto © AMA/Wenzel
Erdbeeren in Tassen. Foto © AMA/Wenzel
 

Erdbeeren sind nach den Weintrauben das beliebteste Beerenobst. 37 Prozent aller Beeren, die im Lebensmittelhandel gekauft werden, sind Erdbeeren (Chart 1). Die Österreicher kauften im Jahr 2014 rund 9.900 Tonnen dieser roten Frucht über den Lebensmittelhandel (Chart 2), etwa 2.100 Tonnen werden über alternative Vertriebsquellen wie Direktvermarktung oder Selbstpflück-Felder gekauft (Chart 3). Der Bio-Anteil im Lebensmittelhandel liegt bei zirka drei Prozent (Chart 4).

Erdbeeren sind bei Familien besonders beliebt. Drei von vier Familienhaushalten kaufen mindestens einmal Erdbeeren (Chart 5). Für die Österreicher ist die Saisonalität bei Erdbeeren offenbar sehr wichtig, die Käuferreichweite steigt im zweiten Quartal – also zur heimischen Erdbeerzeit – besonders (Chart 6).
 

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Chart 6 AMA


Niederösterreich ist das größte „Erdbeerland“

Auf rund 1.100 Hektar landwirtschaftlicher Fläche wachsen in Österreich Erdbeeren. Das größte Erdbeerland ist Niederösterreich mit 456 Hektar, gefolgt von Oberösterreich mit 321 Hektar. In der Steiermark gibt es auf 170 Hektar Erdbeerkulturen (Chart 7).
 

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Chart 7 AMA


Sortenvielfalt – für jeden etwas
 

AMA Erdbeerprinzessin. Quelle © AMA/WenzelEnde Mai/Anfang Juni startet die heimische Erdbeerzeit und dauert – je nach Witterung – vier bis sechs Wochen. Elsanta – die beliebteste Sorte – ist eine sogenannte „mittelspäte“. Ihre Beeren sind rundlich bis kegelförmig. Sie besticht durch ihr unglaubliches Aroma und ist besonders saftig. Im Verlauf der Erntezeit werden die zu Beginn relativ großen Beeren immer kleiner, dafür jedoch umso geschmacksintensiver.

Neue Züchtungen sind die sehr frühen Sorten Alba und Clery. Sie verlängern die Erdbeersaison nach vorne. Sie werden rund eine Woche vor Elsanta reif.
Foto: AMA Erdbeerprinzessin. Quelle © AMA/Wenzel

Die Sorte Madeleine zählt ebenfalls zu den Frühsorten. Sie erkennt man an der kegelförmigen, länglichen Form und an den Nüsschen, die etwas tiefer sitzen. Diese Sorte eignet sich besonders gut für den biologischen Anbau.

Darselect gilt als die Robuste unter den Sorten. Sie ist im Vergleich zu den andern Sorten sehr fest, daher weniger empfindlich und gut lagerfähig.

Symphony gehört zu den späten Sorten. Ihr Geschmack ist im Gegensatz zu den anderen Sorten leicht säuerlich. Ihre festen und großen Beeren glänzen in prächtigem Mittelrot und ihre Nüsschen liegen besonders hoch.

Die spät reifende Sorte Florence bringt die größten Früchte, möchte aber besonders behutsam behandelt werden. Die Beeren können gerade bei hohen Temperaturen etwas weicher werden.

Erdbeersaison verlängern

Erdbeeren sind sehr empfindlich. Am besten reinigt man sie kurz und vorsichtig im Wasserbad. „Die Stiele sollten erst danach entfernt werden, damit der Saft und das wunderbare Aroma erhalten bleiben“, weiß Karin Silberbauer, AMA-Marketingmanagerin für Obst und Gemüse. Wer Erdbeeren einfrieren möchte, legt sie am besten einzeln auf ein Tablett zum Vorfrieren und füllt sie erst dann in Gefrierbehälter. Auch Erdbeerpüree lässt sich gut einfrieren.

#Erdbeerbussi gesucht

Während der lang ersehnten Erdbeersaison macht die AMA-Marketing auf die Vorzüge dieser besonderen Frucht aufmerksam. Im Webshop unter http://shop.ama-marketing.at oder an den Selbstpflück-Feldern sind kostenlos Broschüren mit vielen Rezeptideen, Marmelade-Etiketten, oder Pflückboxen erhältlich. Im Web sucht die AMA das süßeste #Erdbeerbussi auf Facebook, Twitter und Instagram.
 
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Quelle: AMA-Marketing

Veröffentlichungsdatum: 13.05.2015

Schlagwörter

Österreich, Heimische, Erdbeeren, Saison, fruchthandel