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Einzelhandel: EU-Gesetzgebung bietet neue Chancen für Papierindustrie

13. Mai 2015

Der Beschluss des Europäischen Parlaments, die Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle zu ändern, eröffnet neue Chancen für Papiertragetaschen eröffnet, dies erwarten CEPI Eurokraft, der europäische Verband für Hersteller von Kraftsackpapier für die Papiersackindustrie sowie Kraftpapier für die Verpackungsindustrie und EUROSAC, der europäischen Vereinigung der Papiersackfabrikanten.
 

Papiertragetaschen
Papiertragetaschen. Quelle: www.cepi-eurokraft.org

Das Europäische Parlament hat eine Änderung der Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle beschlossen. Die Novelle soll die Nutzung von Plastiktragetaschen mit einer Folienstärke von unter 50 µm beschränken. Ziel der Novelle ist eine geringere Umweltbelastung durch Plastikmüll.

Die EU-Mitgliedsstaaten haben nach der Richtlinie zwei Möglichkeiten, die Beschränkungen umzusetzen: Entweder senken sie den Verbrauch bis 2019 auf 90 Plastiktragetaschen pro Bürger und Jahr und bis zum Jahr 2025 auf 40, oder sie führen bis 2018 eine verbindliche Gebühr für Verbraucher ein. Derzeit verbraucht jeder EU-Bürger im Jahr durchschnittlich 198 Plastiktragetaschen.

Eine Alternative sind Papiertragetaschen, die, laut CEPI Eurokraft und EUROSAC, mit mehr positiven Umweltargumenten aufwarten können als jede andere Taschenart: Sie sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, sind wiederverwertbar, biologisch abbaubar und werden nachhaltig produziert. Die Tragetaschen aus Papier sind zudem stabil und hervorragend bedruckbar, mit glänzender oder matter Oberfläche. Der Inhalt wird durch ihre Steifigkeit bestens geschützt.

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites von CEPI Eurokraft und EUROSAC:

www.cepi-eurokraft.org
www.eurosac.org



 

Veröffentlichungsdatum: 13.05.2015

Schlagwörter

Einzelhandel, EU, Gesetzgebung, Papier, Chancen, Industrie