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Frühjahrsprognose 2015: Rückenwind für die wirtschaftliche Erholung in der EU

06. Mai 2015

Das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union profitiert vom derzeitigen Rückenwind. Der Frühjahrsprognose 2015 der Europäischen Kommission zufolge beflügeln kurzfristige Faktoren den andernfalls nur leichten Konjunkturaufschwung in der EU. Den europäischen Volkswirtschaften sind viele Faktoren gleichzeitig zuträglich.

Flags Member States ©European Union, 2014
Flags Member States, © European Union, 2014.

Die Ölpreise sind nach wie vor relativ niedrig, die Weltwirtschaft wächst stetig, der Euro hat weiter nachgegeben und die Wirtschaftspolitik in der EU ist wachstumsfreundlich. Infolgedessen wird das reale BIP den Erwartungen zufolge dieses Jahr in der EU um 1,8 Prozent und im Euro-Währungsgebiet um 1,5 Prozent steigen und damit 0,1 bzw. 0,2 Prozentpunkte höher als noch vor drei Monaten projiziert ausfallen. Die Kommission geht davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum 2016 in der EU auf 2,1  Prozent und im Euro-Währungsgebiet auf 1,9  Prozent belaufen wird. 

Geldpolitisch wirkt sich die quantitative Lockerung der Europäischen Zentralbank signifikant auf die Finanzmärkte aus und trägt zu niedrigeren Zinssätzen und positiven Erwartungen hinsichtlich günstigerer Kreditbedingungen bei. Der allgemeine haushaltspolitische Kurs in der EU ist weitgehend neutral, d. h. weder straffer noch lockerer, sodass das Wachstum auch durch die Haushaltspolitik gefördert wird. Im Laufe der Zeit dürften auch die Strukturreformen und die EU-Investitionsoffensive für Europa Früchte tragen.

Hauptmotor für das BIP-Wachstum ist die Binnennachfrage; dieses Jahr wird mit einer Beschleunigung des privaten Verbrauchs gerechnet und nächstes Jahr soll wieder mehr investiert werden.

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Quelle: EU-Aktuell

Veröffentlichungsdatum: 06.05.2015

Schlagwörter

Frühjahrsprognose, Rückenwind, Wirtschaft, Erholung, EU