Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

EU-Anteil von Obst und Gemüse auf Balkan nimmt zu

30. April 2015

Die Balkan-Länder sind große Händler von frischem Obst und Gemüse. Diese Länder importierten zusammen (inkl. wechselseitiger Handel) rund 1,2 Millionen Tonnen frisches Obst und Gemüse aus der EU. Sie exportierten (auch inkl. wechselseitiger Handel) zusammen 1 Million Tonnen frisches Obst und Gemüse. Dieser Artikel, der von Jan Kees Boon, www.fruitandvegetablefacts.com, zusammengestellt wurde, untersucht speziell sieben Balkan-Länder, genauer die zwei EU-Länder, Slowenien und Kroatien, und weiter auch die ehemaligen jugoslawischen Staaten Serbien und Bosnien-Herzegovina, Mazedonien, Montenegro und Albanien.

Kohl

Die wichtigste Entwicklung in den Blakanländern ist die zunehmende Bedeutung von Obst und Gemüse aus EU-Ländern von bis zu 1,2 Millionen Tonnen. Vor zehn Jahren waren dies rund 1,6 Millionen Tonnen frisches Obst und Gemüse, wovon weniger als eine halbe Million Tonnen (30%) aus EU-Ländern kam.

Andererseits nahmen die Exporte der Balkanländer von 400.000 Tonnen auf 900.000 Tonnen zu, dabei ein ziemlich konstanter Anteil der EU-Länder von rund 40%. Sie erzeugen zusammen fast 4 Millionen Tonnen Gemüse und eine gleichgroße Menge an frischem Obst.

Serbien ist bei weitem der größte Erzeuger mit einem Anteil, der für die Verarbeitung bestimmt ist, insbesondere Pflaumen. Albanien erzeugt vor allem Gemüse, wobei Tomaten das Hauptprodukt sind.

Was in allen sieben Balkanländern heraussticht, ist, dass das Angebot an Produkten, die im Laufe der Jahre angebaut wurden, sich nicht sehr viel verändert hat. Die besten Entwicklungen gibt es in Mazedonien und Albanien bei der Produktion von Trauben, Kohl, Paprikas, Tomaten und Zwiebeln.
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Quelle: Jan Kees Boon, www.fruitandvegetablefacts.com

Veröffentlichungsdatum: 30.04.2015

Schlagwörter

EU, Anteil, Obst, gemüse, Balkan, fruchthandel