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Europa: Neuer Schädling breitet sich aus

24. April 2015

Der asiatische Moschusbock (Aromia bungii) ist erst vor kurzem erstmals auch in Europa gefunden worden. Diese starken Käfer könnten erhebliche Schäden in Steinobstgärten und möglichen Pappeln verursachen. Daher wurde dieser Einwanderer auf die Quarantäneliste der Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (EPPO = European and Mediterranean Plant Protection Organisation) gesetzt. In den Niederlanden wird der Schädling von der Lebensmittel- und Produktsicherheitsbehörde im Auge behalten, besonders bei Verpackungsholz und der Einfuhr von Prunus-Holz aus China und Italien.

Aromia bungii

Der ausgewachsene Käfer ist zwischen 22 und 40 mm lang und ziemlich leicht zu erkennen. Neben dem leuchtend roten Halsschild ist er völlig blau bis schwarz. Die Flügeldecken sind glatt, am Nackenschild ist auf beiden Seiten ein fester Dorn.

Ein Befall mit Aromia bungii kann zu erheblichen Schäden im Steinobstanbau führen. Aus China wird berichtet, dass wahrscheinlich auch Pappeln befallen werden können. Daher wird diese Art auf der europäischen Quarantäneliste geführt. Bisher war der Käfer in den Niederlanden noch nicht gesichtet worden, doch Funde in Deutschland, Italien und bei Holz von einem niederländischen Anbieter in Großbritannien lassen den Schluss zu, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der asiatische Moschusbock auch in den Niederlanden vorhanden sein könnte.

Quelle: gabot.de

Veröffentlichungsdatum: 24.04.2015

Schlagwörter

Europa, Schädling, Aromia bungii