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EU-Kettenpartner lehnen GM-Vorschlag der EU-Kommission ab

24. April 2015

Die EU-Lebensmittel- und -Tierfutter-Kettenpartner lehnten jetzt den neusten Vorschlag der Europäischen Kommission ab, der versucht, die EU-Marktgenehmigungen für die Nutzung genetisch veränderter (GM) Erträge für Tierfutter und Lebensmittel zu rationalisieren. Die Sicherstellung, dass die aktuelle Gesetzgebung richtig umgesetzt wird, sollte die wichtigste Priorität der Kommission sein, anstatt zu versuchen, das aktuelle Marktgenehmigungsverfahren zu verändern, berichtet „Copa-Cogeca“.

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Als er im Namen der EU-Lebensmittel- und -Tierfutter-Kettenpartner sprach, warnte der Geschäftsführer von „Copa-Cogeca“, Pekka Pesonen, die Europäische Kommission bezüglich der negativen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen dieses Vorschlags, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. „Er wird den inneren Markt für Lebensmittel- und Tierfutterprodukte ernsthaft bedrohen, indem er enorme Jobverluste und niedrigere Investition in die Agrarlebensmittelkette in nicht zustimmenden Ländern verursacht. Das würde ernste Störungen des Wettbewerbs für alle EU-Agrarlebensmittelkettenpartner bewirken“, betonte er.

Die EU-Lebensmittel- und -Tierfutter-Kettenpartner bitten das EU-Parlament und den -Rat dringend, den Vorschlag der Kommission abzulehnen, der auf eine Rücknationalisierung hinausläuft und die wirtschaftlichen Erfolge der Europäischen Zollunion und des Binnemarktes umkehren würde.

Quelle: Copa­Cogeca 

Veröffentlichungsdatum: 24.04.2015

Schlagwörter

Copa­Cogeca, EU, ettenpartner, GM-Vorschlag, EU, Kommission