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FDA bewertet „Arctic“-Äpfel und „Innate“-Kartoffeln als verzehrsicher

27. März 2015

Die US-Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln schloss ihre Bewertung für zwei Apfelsorten ab, die genetisch von „Okanagan Speciality Fruits“ verändert wurden, und für sechs Kartoffelsorten, die von der „Simplot Company“ genetisch verändert worden sind, und kam zu dem Ergebnis, dass diese Lebensmittel sicher und so nährstoffhaltig wie ihre konventionellen Entsprechungen sind, berichtete die FDA am 20. März.

Die gegen brauen Flecken resistenten Erträge wurden vor kurzem für den kommerziellen Anbau von dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) genehmigt, aber ihre genetische Veränderung warf einige öffentliche Besorgnisse auf. Die FDA gibt selten Erklärungen nach einer Sicherheitsüberprüfung ab, so die „New York Times“. Aber zunehmend besorgte öffentliche Spekulationen wegen der Produkte waren wahrscheinlich Anlass für die Reaktion der FDA, wurde berichtet.

Die Äpfel, die als „Arctic Golden“ und „Arctic Granny“ vermarktet werden, wurden genetisch verändert, damit sie gegen Braunwerden resistent sind, wie fruchtportal.de früher berichtete. Die Kartoffelsorten wurden auch genetisch verändert, um gegen braune Flecken resistent zu sein und sollen weniger von einem potentiellen Karzinogen erzeugen, das gewöhnlich entsteht, wenn Kartoffeln gebraten werden. Sie werden unter dem Handelsnamen „Innate“ vermarktet werden.

Sowohl „Simplot“ als auch „Okanagan“ planen, ihre Saatsorten an Farmen zu verkaufen, was bedeutet, Erzeuger und Einzelhändler wären für die Kennzeichnung der Erzeugnisse als ‚genetisch verändert‘ (GMO) verantwortlich. Die FDA bittet die Unternehmen dringend, sich mit der Administration bezüglich der richtigen Kennzeichnung zu beraten, bevor die Erträge in den Läden in den Verkauf kommen.

Quelle: FDA.gov

 

Veröffentlichungsdatum: 27.03.2015

Schlagwörter

US, FDA, Arctic, Äpfel Innate, Kartoffeln