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EU: Strafe für Bananenpreisabsprache von „Dole“ bestätigt

23. März 2015

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat es am Donnerstag abgelehnt, ein milderes Gerichtsurteil dahingehend zu treffen, dass „Dole“ an einem System beteiligt war, den Marktpreis von Bananen zu manipulieren. Die Europäische Kommission begrüßte die Entscheidung des EuGH, welche die Berufung von Bananenimporteur „Dole“ gegen eine Gerichtsentscheidung von 2013 abwies.

Dole Food fruit
Foto: © Dole Fruit Company

2008 hat die Europäische Kommission „Dole“, „Del Monte“ und Importeur „Weichert“ wegen unerlaubten Zusammenwirkens bei der Vorfestlegung der wöchentlichen Preisquoten für Bananen in der Bemühung, das eigene Risiko zu reduzieren und den Markt zu manipulieren, hochgenommen. „Dole“ ging gegen die Handlung der Kommission vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG/ Gericht erster Instanz, GEI) vor, das die Berufung 2012 abwies. Das Unternehmen brachte seinen Fall dann vor den EuGH, wo es entweder eine Reduzierung der Geldstrafe oder eine komplette Aufhebung der Kommissionsentscheidung forderte. Es führte an, dass die Kommission nicht bewiesen hat, dass die wöchentlichen Vorpreisabsprachen dazu bestimmt waren, die Preise festzulegen, und bemäkelte, dass das niedere Gericht ihm nicht erlaubte, sich angemessen gegen die Anschuldigungen der Kommission zu verteidigen. Der EuGH wies alle von „Dole“ vorgebrachten Aspekte ab. „Dole“ brachte die meisten Punkte erstmals bei der Berufung vor und kann sich nun nicht beklagen, entschied der in Luxemburg sitzende Gerichtshof.

Quelle: courthousenews.com

Veröffentlichungsdatum: 23.03.2015

Schlagwörter

EU, Strafe, Bananenpreisabsprache, Kartell, Dole, bestätigt