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Russische Erzeuger dehnen Kartoffelanbauflächen bedeutend aus

19. März 2015

Laut „Fruit-Inform“ planen die russischen Erzeuger, die Kartoffelanbauflächen in der Saison 2015/16 auszudehnen, indem sie noch immer große Transitbestände an Erzeugnissen berücksichtigen. Pläne zur Ausdehnung der Flächen wurden von Aleksey Krasilnikov, Geschäftsführer des Kartoffelverbandes der Russischen Föderation, bestätigt. Er bringt eine Zunahme der Flächen auch mit einigen indirekten Faktoren in Verbindung, berichtete „Fruit-Inform“.

Insbesondere hat die Nachfrage der russischen Erzeuger nach hochqualitativen Saatkartoffeln europäischen Ursprungs bedeutend zugenommen, so Krasilnikov. „Rosselkhoznadzor“ (Russlands Pflanzengesundheitsaufsicht) berichtete eine höhere Zahl an Anfragen, die Lieferungen von Saatkartoffeln aus EU-Ländern zu inspizieren, was eine aktivere Nachfrage nach europäischen Saaten in Russland zeigt“, sagt er.

Laut Krasilnikov sind die Preise von europäischen Saatkartoffeln nun zweimal so hoch wie ein Jahr zuvor. Dennoch erachtet er den Einkauf von erlesenen Saatkartoffeln als ökonomisch realisierbar, da sie eine direkte Auswirkung auf die Qualität und die Erträge von Kartoffeln in der kommenden Saison haben werden. Die Hersteller von Netzbeuteln sind durch die Nachfrage nach ihren Produkten auch mehr geworden. Berichten zufolge hat sich der Verkauf von Netzbeuteln in Russland seit dem Herbst 2014 verdreifacht. Gemäß Daten von dem Kartoffelverband können sich die Flächen für den Kartoffelanbau 2015 um 5% ausdehnen. Wenn diese Vorhersage wahr wird, werden die Kartoffelflächen in der Russischen Föderation ein Rekordhoch erreichen. Laut „Fruit-Informs“ Daten wurde 2009 zuvor ein kräftiger Anstieg der Kartoffelflächen registriert, als die Flächen um 4% zulegten, was zu einem bedeutenden Wachstum der Kartoffelproduktion in Russland führte.

Quelle: Fruit-Inform

 

Veröffentlichungsdatum: 19.03.2015

Schlagwörter

Russland, Erzeuger, Kartoffelanbaufläche