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Bio: EU-Mitgliedstaaten debattieren Importkontrollen und Grenzwerte

16. März 2015

In den Beratungen über den Biolandbau kommen jetzt die heißeren Eisen dran. Die EU-Mitgliedstaaten streiten über Importkontrollen und Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel in Bioerzeugnissen, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum. Bekanntlich dürfen chemische Pflanzenschutzmittel im Biolandbau nicht verwendet werden. Um die Rückstandfreiheit zu garantieren, schlägt die EU-Kommission Grenzwerte für Bioerzeugnisse vor, die denen von Babynahrungsmitteln entsprechen. Österreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Dänemark, Schweden und die Slowakische Republik lehnen die neuen Grenzwerte ab. Sie sehen darin einen Verstoß gegen das Verursacherprinzip, so der Bericht. Wenn die unerlaubten Substanzen in Biobetriebe geraten, liegt dies zumeist an einer Abdrift des Sprühnebels aus Nachbarbetrieben, argumentierten die Gegner von Grenzwerten. Da die Kommission aber nicht auf ihren Vorschlag verzichten möchte, stocken die Verhandlungen.
Kontrovers wird zudem über die Einfuhr von Bioerzeugnissen in die EU debattiert. 

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Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 16.03.2015

Schlagwörter

Bio, Politik, EU-Kommission