Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Agretti – das beliebte italienische Gemüse bei den Köchen

10. März 2015

Die grünen Krautwedel von Agretti (Salsola soda, Salzkraut) waren einst überall in Europa gefragt, da sie in Asche verwandelt (Pottasche) für die Galsherstellung verwendet wurden. Dieser Tage ist die grüne italienische Pflanze gefragt, da sie auf Menütellern dargeboten wird. Sie ist wegen ihres delikaten mineralischen Geschamcks gefragt und wird oft mit ihrem Verwandten, dem Fenchel verglichen. Liebhaber beschreiben sie im Geschmack als ähnlich wie Spinat. Die Überflutungen in Zentralitalien letzten Sommer bedeuten, die Saatbestände, die eine Haltbarkeit von kaum sechs Monaten und eine Keimungsrate von rund 30% haben, betragen nicht einmal ein Zehntel der normalen Niveaus.

Anders bekannt ist sie auch als Meeresfenchel, Salzkraut, Mönchsbartkraut oder in Japan als Landmeeresalgen. Sie ist in den Märkten von Umbrien und Lazio als Italiens Instrument bekannt, um Bündel von fleischigen, nadelförmigen Blättern Halt zu geben, wird traditionell mit Öl und Zitrone serviert und hat ein kurzes saisonales Fenster im Frühsommer. Nun wandert sie gen Norden und das Anbaubewusstsein der für die Pflanzen bewirkt einen ähnlichen Kampf, um Saaten für den Anbau zu erhalten, auch auf britischem Boden. Jetzt sind die Saatlieferungen in Britannien alle, nachdem sie im Fernsehen präsentiert wurde. Agretti ist in den Läden auch schwer zu finden, sodass Restaurantbetreiber und Kleingartenbesitzer gezwungen sind, ihre eigenen Bestände anzubauen.

Die grünen Wedel von Agretti sind in Europa wieder gefragt, um in Asche verwandelt für die Glasherstellung verwendet zu werden.

Quelle: The independent

Veröffentlichungsdatum: 10.03.2015

Schlagwörter

Italien, Agretti, gemüse, Köchen