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Sachsen erntet 68.000 Tonnen Gemüse 2014 - ein Drittel mehr als im Vorjahr

06. März 2015

In Sachsen wurden 2014 rund 64.200 Tonnen Gemüse im Freiland und knapp 3.800 Tonnen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern geerntet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erhöhte sich die Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel (31,0 Prozent) bei einer um 7,8 Prozent ausgeweiteten Anbaufläche. 

Die Anbaufläche im Freiland belief sich auf 4.200 Hektar. Die vom Anbauumfang bedeutendste Gemüseart ist die Frischerbse, die auf fast 2.300 Hektar angebaut wurde. Somit ist Sachsen mit einem Anteil von 49,0 Prozent an der deutschen Anbaufläche dieses Gemüses der bedeutendste Produzent.

Die höchste Erntemenge wurde mit 24.200 Tonnen bei Zwiebeln eingefahren. Dies entspricht einem Anteil von 35,6 Prozent an der sächsischen Gemüseernte. Weitere große Mengen wurden bei Frischerbsen mit gut 13.800 Tonnen, Spinat mit 4.800 Tonnen, Buschbohnen mit 3.500 Tonnen und Weißkohl mit 3.400 Tonnen eingebracht.

Mit rund 1.850 Hektar befinden sich 44,4 Prozent der sächsischen Freilandgemüseflächen im Kreis Meißen. Weitere größere Anbauflächen sind in den Landkreisen Nordsachsen (800 Hektar), Leipzig (660 Hektar) und Mittelsachsen (620 Hektar) zu finden.

Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern wurden von 98 Betrieben 38,2 Hektar bewirtschaftet. Die bedeutendsten Gemüsearten waren hier Salatgurken mit einer Erntemenge von 2.430 Tonnen und Tomaten mit 1.010 Tonnen.


Quelle: Stala Sachsen

Veröffentlichungsdatum: 06.03.2015

Schlagwörter

Sachsen, Tonnen, gemüse