Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Österreich: Burgenland - Qualitätsorientierte Gemüseproduktion mit unternehmerischer Weitsicht

02. März 2015

„Der heimische Gemüsebau steht für die Frische und Gesundheit der vielen Gemüsearten wie Salat, Paradeiser, Paprika, Chinakohl, Radieschen, Sellerie, Kraut, Kohlgemüse usw., die von unseren rund 250 burgenländischen Gemüsebauern auf 1.430 ha in Glashäusern, Folientunnels und im Freiland produziert werden. Unsere Gemüsebauern müssen über die Bewirtschaftung nach den strengen AMA-Gütesiegelrichtlinien lückenlose Aufzeichnungen vornehmen und werden regelmäßig von einer unabhängigen Stelle kontrolliert und zertifiziert. Heimisches Gemüse wird auch laufend beprobt und in akkreditierten Labors untersucht. Somit wird sichergestellt, dass nur höchste Qualitäten in die Handelsketten gelangen bzw. von den Bauern direkt verkauft werden“, so Landesrat Andreas Liegenfeld anlässlich der Vollversammlung des Burgenländischen Gemüsebauverbandes am 20. Feber 2015 in St. Andrä/Zicksee.

Gemüsebauern garantieren für die Frische und Gesundheit ihrer Produkte

„Der burgenländische Gemüsebau steht für eine qualitätsorientierte Produktion mit unternehmerischer Weitsicht. Ein Großteil des Gemüses gelangt über Gemeinschaftsvermarkter, wie der „Vertriebsgesellschaft Seewinkler Sonnengemüse“, der „Gemüseerzeugerorganisation Ostösterreich (GEO)“ und dem Handel zu den Konsumenten. Zum Teil wird das Gemüse aber auch ab Hof vermarktet. Aufgrund der Regionalität der Produkte gibt es kürzere Transportwege, was sich auch auf den Klimaschutz vorteilhaft auswirkt. Regionalität der Produkte bedeutet heimisches Gemüse mit garantiert hohen Qualitätsstandards. Beim Kauf von Gemüse in den Handelsketten empfiehlt die Landwirtschaftskammer den Konsumenten auf das AMA-Gütesiegel oder AMA-Biozeichen zu achten, dann können sie sicher sein, heimische Ware in ihren Einkaufswagen zu legen“, sagte der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger.

Der gesamte Gemüsebau im Burgenland hat eine jährliche Wertschöpfung von rund 25,2 Millionen Euro. Interessant ist noch, dass der jährliche Gemüse-Pro Kopfverbrauch in Österreich von 85 kg im Jahr 1995 auf 112 kg im Jahr 2014 gestiegen ist.

Obmann des Burgenländischen Gemüsebauverbandes, welcher 120 Mitgliedsbetriebe hat, ist Ing. Martin Rieschl aus Andau. Bei der im Rahmen der heutigen Vollversammlung abgehaltenen Wahl wurde Ing. Rieschl als Obmann wieder bestätigt, wozu ihm Landesrat Liegenfeld und Präsident Hautzinger recht herzlich gratulierten.


Quelle/Autor:Leitgeb Matthias, Landwirtschaftskammer Burgenland

Veröffentlichungsdatum: 02.03.2015

Schlagwörter

Österreich, Burgenland, Qualitätsorientiert, gemüse, Produktion, Weitsicht