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Spanien gewinnt Pfirsichmarktquoten hinzu

10. Februar 2015

Von 2000 bis 2013 schien die EU-Produktion von Pfirsichen ziemlich ausgeglichen: die Gesamtproduktion betrug rund 2,8 Millionen Tonnen. Seit 2000 hatte Italien eine Abnahme von 1,6 auf 1,5 Millionen Tonnen, Frankreich von 450.000 auf 300.000 Tonnen, ähnlich wie Griechenland. Spanien verdoppelte hingegen seine Produktion von 500.000 Tonnen auf 900.000 Tonnen. Das bedeutet, dass Spanien gewann, was Frankreich und Griechenland verloren, berichtete das „GreenMed Journal“ bezogen auf einen Artikel von „Agricoltura24“.

Somit ist Spanien der Hauptkonkurrent geworden: mit dem neuen Jahrhundert bewegte sich die Pfirsichlandwirtschaft von Frühproduktionsgegenden (Andalusien) zu nördlichen Regionen mit Späternte (Katalonien, Roja, Navarra und Aragona), die heute 67% der gesamten iberischen Produktion repräsentieren (340.000 Tonnen in Katalonien und 270.000 Tonnen in Roja, Navarra und Aragona). Die außergewöhnliche Ausbreitung des Teller-Pfirsichs „Saturn“ (in China „Pantao“) muss auch in Betracht gezogen werden: die spanischen sind von 55.000 Tonnen auf 215.000 Tonnen (+290%) gestiegen.

Italiens Produktion ist im Wettbewerb mit der spanischen. Italien ist stabil, während die spanische Produktion zunimmt. In Deutschland, dem Vereinigten Königreich (UK) und Polen werden die Märkte von der spanischen Produktion dominiert, während nur die skandinavischen Märkte noch immer starkt mit Italien verbunden sind. Auf den zentralen und nördlichen EU-Märkten ist der Konsum stabil. Die Stabilität des europäischen Konsums von Pfirsichen und Nektarinen belegt den Mut der spanischen Akteuere, die, obwohl sie vermutlich EU-Finanzmittel nutzen, in den letzten Jahren zugenommen haben und ihre Produktion während der schwierigsten Zeit des Jahres verlagerten, was das Angebot betrifft (Mitte Juli – Mitte August). Eine Operation, die gut ausgegangen zu sein scheint. 


Quelle: Agricoltura24/greenmed.eu

Veröffentlichungsdatum: 10.02.2015

Schlagwörter

Spanien, Pfirsich, Markt, Quote