Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Schweiz: Spanische und marokkanische Tomaten im Winter

10. Februar 2015

Runde Tomaten, Fleischtomaten und Rispentomaten werden in der Schweiz das ganze Jahr über konsumiert. 2014 deckte die Inlandproduktion von Tomaten die Nachfrage zu 63,3 Prozent. Stammten im Juli 2014 97,4 Prozent der Tomaten aus der Schweiz, kamen sie im Januar 2014 ausschliesslich aus dem Ausland, wie aus dem neuen Marktbericht des Fachbereichs Marktbeobachtung des BLW hervorgeht. 

Aber woher stammen die Tomaten, die wir im Winter in den Läden kaufen können?
2014 wurden 21 777 Tonnen runde Tomaten, Fleischtomaten und Rispentomaten in die Schweiz eingeführt. Das Herkunftsland variiert dabei je nach Monat. Im Januar, Februar, März und Dezember waren die Tomaten in erster Linie spanischer oder marokkanischer Herkunft, und legten somit bis zum Endverbraucher eine Strecke zwischen 1000 und 2500 km zurück. Je näher der Sommer rückte, desto weniger weit her kamen auch die Tomaten. Im März stammten bereits 11,1 Prozent der Tomaten aus Italien, im Juli kamen 91,6 Prozent der importierten Tomaten aus Frankreich.

Zwischen dem 1. Juni und 30. September 2014 sind im Allgemeinen nur Einfuhren zum Ausserkontingentszollansatz (AKZA) erlaubt. Während diesen Monaten kann die Nachfrage nämlich mit einheimischen Tomaten gedeckt werden. In diesen vier Sommermonaten waren nur 4 Prozent der in der Schweiz verkauften Tomaten Einfuhrware, die ausschliesslich aus Europa stammte. In den restlichen Monaten werden die Einfuhren nicht reguliert und der Kontingentszollansatz (KZA) angewendet.

Weitere Informationen auf die Website: www.blw.admin.ch


Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft BLW

Veröffentlichungsdatum: 10.02.2015

Schlagwörter

Spanien, Marokko, Tomaten, Winter, Schweiz, BLW, Marktbericht, Früchte, gemüse