Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Die Zukunft im Blick: Das Future Lab der Fruit Logistica

29. Januar 2015

Die Fruit Logistica  unterstreicht ihren Status als Innovationsplattform für den internationalen Fruchthandel. In der Veranstaltungsreihe „Future Lab“ werden Produkte, Projekte oder Lösungsansätze präsentiert, die in wenigen Jahren die Obst- und Gemüsebranche mit Innovationen bereichern oder entscheidend zur Optimierung entlang der Wertschöpfungskette beitragen können.

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Blick auf das, was der Branche in wenigen Jahren wertvolle Impulse geben könnte.

Die Veranstaltungen des Future Lab finden in Halle 21 (Stand D-09) statt. Sie werden simultan in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch übersetzt. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Die Themen des Future Lab im Detail

Thema: „Citrus Black Spot: Gefahr erkannt - Gefahr gebannt?“

Datum/Uhrzeit

Mittwoch, 4. Februar 2015, 11-11.30 Uhr
 
Wie ernst ist die Lage in Europa und Übersee? Welche Konsequenzen sind zu befürchten? Werden sich Anbaugebiete verlagern? Werden sich Handelswege neu gestalten? Was bedeutet das für die einzelnen Märkte? Und wie sind die weiteren Perspektiven bei der Bekämpfung?
 
Thema: „Brokkoli: Ernte-Optimierung bedeutet Kosten-Optimierung“

Datum/Uhrzeit

Mittwoch, 4. Februar 2015, 12-12.30 Uhr
Abweichungen von geplanten Ernteterminen sind bei Naturprodukten keine Ausnahme. Folgen sind leider oft eine zeitweise Überversorgung des Marktes mit dem entsprechenden Preisverfall. Hier wird beispielhaft die Nutzung eines mathematischen Ansatzes zur Beschreibung des Pflanzenwachstums mit dem Ziel der Optimierung von Erntegängen und Betriebsabläufen bei Brokkoli erläutert.
 
Thema: „Visuell gesteuerte Robotertechnik spart Arbeit & Zeit“

Datum/Uhrzeit

Mittwoch, 4. Februar 2015, 14-14.30 Uhr
Während in anderen Industrien die Automatisierung weit fortgeschritten ist, ist das auf Grund der Vielfalt und Individualität der Produkte im Agrobusiness bisher wenig der Fall. Aber auch hier werden neue Ansätze entwickelt. Denn schließlich geht es um die Einsparung zeit- und kostenintensiver Handarbeit wie auch entsprechender Kosten einerseits und Qualitätsverbesserung entlang der gesamten Wertschöpfungskette andererseits. Hier am  Beispiel der Vorsortierung von Tomatensetzlingen, der Ernte und dem Packen von Tomaten.
 
Thema: „Back to the Future: Alte Obstsorten begeistern die Verbraucher“

Datum/Uhrzeit

Mittwoch, 4. Februar 2015, 15-15.30 Uhr
Früher war vielleicht nicht alles besser. Aber manches wird vermisst. So auch von vielen Verbrauchern Obst- und Gemüsesorten ihrer Kindheit, die durch neue Züchtungen verdrängt wurden. So bekommen alte Sorten eine neue Chance und werden auch von jungen Konsumenten neu entdeckt. Und tragen somit auch zu einem breiteren Angebot und zusätzlichem Umsatzpotential bei.
 
Thema: „LEH 2020 – Tante Emma geht online“

Datum/Uhrzeit

Donnerstag, 5. Februar 2015, 11-11.30 Uhr
 
Die demographische Entwicklung, aber auch allgemeine Veränderungen im Verbraucherverhalten erfordern immer wieder neue Konzepte und Anpassungen des Handels. Die Nahversorgung gewinnt wieder an Bedeutung. Der „Tante-Emma-Laden“ erlebt in verschiedenen Formen eine Renaissance. Vielfältige Online-Angebote, Pickup-Stationen, neuen Sortimenten oder der Anbindung als Satelliten an größere Häuser erschließen sich neue Perspektiven. 
 
Thema: „Marken-Konzepte: Wie der Markt begeistert werden kann“

Datum/Uhrzeit

Donnerstag, 5. Februar 2015, 12-12.30 Uhr
 
Wie bringt man ein neues Produkt auf den Markt? Wie sind die Erfolgsaussichten am größten? Herausragende Produkte sind die Grundlage. Ihre Entwicklung ist meist aufwändig und teuer. Handel und Verbraucher müssen begeistert werden. Wie können hochwertige Produkte zu einer starken Marke werden?
 
Thema: „Bahnbrechende Lösungen für Convenience-Verpackungen”

Datum/Uhrzeit

Donnerstag, 5. Februar 2015, 14-14.30 Uhr
 
Wissenschaft, Technologie, Nachhaltigkeit, Marketing, Qualität und Sicherheit sind entscheidende Faktoren bei der Entwicklung von Verpackungen. Aber was treibt die Entwicklung neuer Produkte tatsächlich voran? Wie wirken sich Entwicklungen auf Verbraucher aus? Welche Vorteile können Erzeuger, Handel und Verbraucher erwarten?
 
Thema: „Wie stoppt man die Kirschessigfliege?“

Datum/Uhrzeit

Donnerstag, 5. Februar 2015, 15-15.30 Uhr
 
Der europäische Obstbau steht vor einer neuen Herausforderung. In Europa hat sich im Sommer 2014 die Kirschessigfliege zu einer ernsten Bedrohung für den Obstbau entwickelt. Fast jedes Land ist inzwischen betroffen. Ein kalter Winter könnte für die nächste Saison helfen. Allerdings ist der keinesfalls sicher und vor allem kein verlässlicher langfristiger Lösungsansatz. Wann ist eine Lösung zu erwarten?
 
Thema: „LED - der Schlüssel für Produktdesign“

Datum/Uhrzeit

Freitag, 6. Februar 2015, 11-11.30 Uhr
 
Die LED-Technologie öffnet bisher verschlossene Türen. Dank maßgeschneiderter Spektren können das Aussehen und der Gehalt an Inhaltsstoffen von Pflanzen gezielt gesteuert werden. So legen zahlreiche Studien nahe, dass durch eine geeignete Belichtung der Gehalt an gesundheitsförderlichen Polyphenolen in Obst und Gemüse gesteigert werden kann. Es ist daher denkbar, dass in Zukunft Pflanzen gezielt für den gesundheitsbewussten Konsumenten produziert und vermarktet werden.
 
Thema: „Tomaten: Weniger Stickstoff - mehr Ertrag“

Datum/Uhrzeit

Freitag, 6. Februar 2015, 12-12.30 Uhr
 
Ein ertragreicher Tomatenanbau bei verringerten Stickstoffmengen ist machbar. Biostimulatoren und Mikroorganismen verbessern die Lebensfähigkeit und Widerstandsfähigkeit von Nutzpflanzen. Der Gesamtstickstoffspiegel, sowohl NH4+  als auch NO3-, können um durchschnittlich knapp 20 Prozent gesenkt werden, bei gleichzeitiger Ertragssteigerung. 
 

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Fruit Logistica Berlin – 4. bis 6. Februar 2015
Fresh Business Opportunities

www.fruitlogistica.de



 

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2015

Schlagwörter

Zukunft, Blick, Future, Lab, Fruit Logistica