Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Spanien: Negativer Trend bei O&G-Export setzt sich fort

22. Januar 2015

Die spanischen Exporte von frischem Obst und Gemüse wiederholten bis November 2014 das negative Ergebnis, das seit Juni beobachtet wurde, mit 2% Rückgang in der Menge und 3% im Wert gegenüber November 2013 auf insgesamt 1,2 Millionen Tonnen und 996,7 Millionen EUR, so Daten von dem Amt für Zölle und Sonderabgaben des Wirtschaftsministeriums, bearbeitet von FEPEX.

Der Rückgang der Exporte war im November vor allem durch Obst, das um 9,5% in der Menge und 9% im Wert auf 695.321 Tonnen und 568 Millionen EUR fiel, wobei der Rückgang bei Persimone und Zitrusfrüchten hervorzuheben ist.

Der Export von Gemüse ist im November um 9,6% in der Menge auf 544.386 Tonnen und 7% im Wert auf 428,6 Millionen EUR gestiegen. Eine Mengenzunahme wird bei Gurkenlieferungen (+9%) mit 98.299 Tonnen, Salat (+8%) auf 86.598 Tonnen und Paprikas (+1%) auf 71.482 Tonnen erreicht, während der Export von Tomaten um 13% auf 85.795 Tonnen fiel.

Von Januar bis November 2014 sind die Exporte von Obst und Gemüse insgesamt um 1% im Wert gegenüber dem gleichen Zeitraum 2013 auf 9.307 Millionen EUR gefallen und die Menge nahm um 2% auf 10,6 Millionen Tonnen zu. Der Exporte von Gemüse betrugen 4,3 Millionen Tonnen (+5%) im Wert von 3.734 Millionen EUR (-1%) und Obst fiel auf 6,2 Millionen Tonnen im Wert von 5.572 Millionen EUR (-1%).

Wie FEPEX berichtet, bestätigt die negative Exportleistung während des Jahres die Notwendigkeit, die Wettbewerbsnachteile zu korrigieren, die den Sektor in dem Gemeinschaftsmarkt, der natürliche Markt für den spanischen Gartenbausektor, beeinträchtigen und die Bemühung zur Öffnung neuer Märkte zu verstärken und den Verlust des russischen Marktes auszugleichen.

Quelle: Fepex 

 

Veröffentlichungsdatum: 22.01.2015

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Spanien, negativ, Trend, Obst, gemüse, Export