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Diese Supermärkte verzichten auf Gentechnik in der Lebensmittelproduktion

12. Januar 2015

Zur Internationalen Grünen Woche Berlin veröffentlichte Greenpeace am 9. Januar, den neuen Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik". Dieser zeigt: Im Handel tut sich einiges in puncto Gentechnik.Denn Marktführer wie Rewe und Edeka wollen bei der Produktion ihrer Eigenmarken künftig auf Gentechnik verzichten. Das tut das Handelsunternehmen Tegut schon lange. Aldi, Lidl und Real hingegen nehmen die Fütterung ohne Gen-Pflanzen bisher nicht als generelles Qualitätskriterium auf. Doch Lidl und Aldi Nord setzen ab Mitte 2015 in der Hähnchenproduktion keine Gentechnik mehr ein.

Gentechnik im Handel: Mehr Transparenz gefordert

Für den Greenpeace-Ratgeber wurden 13 große deutsche Supermarktketten zu ihren konventionell erzeugten Eigenmarken befragt, so etwa Aldi zu seinem Sortiment, Edeka (Gut&Günstig), Rewe (Ja!) und Lidl (Milbona). Greenpeace wollte wissen, ob riskante Gen-Pflanzen in der Tierfütterung zum Einsatz kommen bei der Produktion von Eiern, Fleisch, Milch und Molkereiprodukten. Zudem fragte die unabhängige Umweltschutzorganisation nach, wie es mit der Transparenz Verbrauchern gegenüber aussieht. So zeigt der Ratgeber, welche Marken der Supermärkte in der Erzeugung bereits ohne Gen-Pflanzen auskommen, und welche mit dem Siegel "Ohne Gentechnik" gekennzeichnet werden. Verbraucher können ohne entsprechende Kennzeichnung nicht erkennen, ob Gen-Futter verwendet wurde.

Informationen zur Kampagne gibt es unter www.greenpeace.de/genfutter.



 

Veröffentlichungsdatum: 12.01.2015

Schlagwörter

Supermärkte, Gentechnik, Lebensmittel, Produktion