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Israelische Exporte an Russland übersteigen 62 Millionen EUR – schwere Zeiten stehen an

23. Dezember 2014

Die kollektiven Exporte der israelischen Landwirtschaftsindustrie an Russland erreichen eine jährliche Menge von über 62 Millionen EUR, nach 10% Anstieg in dem letzten Jahr, weil die israelischen Exporteure gezwungen waren, große Exportmengen an Russland umzuleiten. Das kommt durch die europäisch-russische Krise. Wie „Hortibiz“ schreibt, haben Karotten den Hauptanteil der Exporte an Russland. Russland nimmt rund 90% von Israels Karotten- und Rettichexporten.

Yonatan Bassi, Vorsitzender der „Kibbutz Industries Association“, wurde zitiert, dass das reduzierende Programm „Foreign Trade Risks Insurance“ (Auslandshandel-Risiko-Versicherung) die israelischen Exporteure gegen außerordentliche Ereignisse wie die russische Krise ungeschützt lässt. Bassi sagte Berichten zufolge: „Ein wirtschaftliches Ereignis wie der Währungsfall in Russland ist schwierig, wenn nicht unmöglich vorherzusagen und im Voraus vorzubereiten. Der Staat sollte mobiliseren und einen Weg zu Linderung der negativen Auswirkungen auf die Exporte finden.“

Da die Exporttransaktionen üblicherweise in Dollar angegeben werden, sind die Exporteure nicht unmittelbar durch den fallenden Rubel betroffen. Aber dies wirkt sich auf die Kaufkraft der russischen Kunden und Käufer aus, erklärte Bassi. Es wird somit nicht nur ein Rückgang der Bestellungen erwartet, sondern zudem könnte es auch Fälle von Insolvenz der russischen Frischobst- und -gemüseunternehmen geben, die von Israel kaufen. 

Quelle: Hortibiz.com

Veröffentlichungsdatum: 23.12.2014

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Israel, Export, Russland, Zeiten