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Einfluss des russischen Importverbots auf niederländisches O & G

22. Dezember 2014

Der russische Boykott scheint sich nicht negativ auf die Preise und den Export von niederländischen Tomaten ausgewirkt zu haben. Bei Äpfeln war die Preisentwicklung allerdings geringer als in den letzten Jahren. Das kommt durch ein großes Angebot auf dem europäischen Markt wegen einer guten Ernte und des russischen Importverbots. Die Gesamtexporte von Birnen sind geblieben und somit finden die Exporteure genug Abstatzstellen, um den Überschuss durch den russischen Boykott aufzunehmen. Das wurde von der „LEI Wageningen UR“ berichtet.

Tomaten, Äpfel und Birnen sind wichtige Produkte für den niederländischen Lebensmittelsektor, der von dem russischen Importverbot vom 7. August betroffen ist. Die „LEI Wageningen UR“ hat das Ausmaß untersucht, in welchem sich die Trends in dem niederländischen Export und die Preisdaten aus den letzten Jahren nach dem Boykott unterscheiden. Um genauer zu spezifizieren, welche Rolle der Boykott spielt, ist eine detaillierte Analyse notwendig, in der Wechselkursratenentwicklungen, alternative Märkte und Wettereinflüsse einbezogen sind. www.wageningenur.nl

Quelle: LEI Wageningen UR

Veröffentlichungsdatum: 22.12.2014

Schlagwörter

Einfluss, Russland, Import, Verbot, Niederlande, Obst, gemüse