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Russen sehen geringere Auswahl und kleineres Angebot an importiertem Obst und Gemüse

18. Dezember 2014

Russische Obst- und Gemüseimporteure mussten ihre Politik infolge der Entwertung des russischen Rubels anpassen. Im Hinblick auf die Instabilität des ausländischen Währungsmarktes haben die Lieferanten ihr Angebot täglich korrigiert und die Einkaufsmengen von anderen Ländern reduziert. Laut „Fruit-Inform“ hat die Auswahl der russischen Importe von Obst und Gemüse in der letzten Woche um rund 20% abgenommen. Vor allem sind die Lieferanten bereit, den Einkauf von Spezialerträgen wie Kirschtomaten, Zucchini, Rettich und einigen Kohlerträgen zu stoppen.

Die Situation bei Obstimporten ist etwas besser. Zitrusfrüchte, Bananen und exotische Früchte und Äpfel sind dank der hohen Nachfrage nach ihnen vor den Neujahrsfeiertagen noch immer die großen Kategorien von Russlands Obstimporten. Dennoch begegnete der Obstimportsektor Veränderungen in der Angebotsgeografie. Aktuell bevorzugen die russischen Importeure relativ preisgünstige Früchte türkischen Ursprungs, während sie einen Monat davor oft von Lieferungen aus Marokko berichteten.

Quelle: Fruit-Inform

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2014

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Russland, Auswahl, geringer, Angebot, Import, Obst, gemüse, Handel