Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Spanischer Gartenbausektor über vorgeschlagene Maßnahmen der EU sehr enttäuscht

18. Dezember 2014

Die den Mitgliedsstaaten von der Europäischen Kommission (EC) in dem Ministerrat am Montag vorgeschlagenen Ausnahmemaßnahmen sind augenscheinlich ineffektiv, um die Marktkrise anzugehen, welcher der Obst- und Gemüsesektor der Gemeinschaft, vor allem im Bereich Gemüse, durch den Verlust des russischen Marktes begegnet.

Die Kommission schlägt Spanien einige Kontingente für Ausnahmehandlungen vor, wie Rücknahmen, grüne Ernte und Nichternte, die auf eine begrenzte Anzahl von Produkten beschränkt sind, wobei ein großer Teil des Sektors ausgenommen ist und nur minimale Mengen erlaubt sind, die viel geringer als die tatsächlichen Exporte nach Russland ausfallen. Die geplanten Quoten für die erste Hälfte von 2015 sind: für Äpfel und Birnen 300 Tonnen, Zitrusfrüchte 7.400 Tonnen, Tomaten, Karotten, Paprikas und Gurken 26.650 Tonnen und für alle anderen Produkte 0 Tonnen, berichtete FEPEX.

Für die von den Quoten umfassten Produkte legt die Kommission maximale Mengen weit unter den Produktionskosten fest. Diese Mengen unterstreichen die Unzulänglichkeit der Maßnahmen, die Erzeuger für die schweren Verluste der Einnahmen zu entschädigen, die das russische Verbot für sie verursacht, fügte FEPEX hinzu

FEPEX denkt, dass der Sektor einer schweren Krise begegnet, die nicht ausreichend erfasst wird und auch mit vielen negativen Faktoren zusammenhängt, wie die Krise des Konsums, starke Zunahme der Importe von Drittländern und die Ineffektivität von Krisenlenkungsmaßnahmen, die von der GMO aufgestellt wurden.

In diesem Zusammenhang und um die Effektivität der Krisenlenkungsmaßnahmen zu verbessern, hat das Landwirtschaftsministerium, auch auf Bitte des Sektors, einschließlich FEPEX, Hilfszahlungen genehmigt, damit 20.000 Tonnen Orangen für die Herstellung von Saft für „Tafeln“ genutzt werden können. Diese Umwandlung wird vor Ende des Jahres 2014 erfolgen.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2014

Schlagwörter

Spanien, Gartenbausektor, Maßnahmen, EU, enttäuscht