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Breiter Widerstand der EU-Staaten stoppt Revision der EU-Öko-Verordnung - BÖLW fordert Neuanfang

15. Dezember 2014

Ein Kompromissvorschlag zur Revision der EU-Öko-Verordnung findet beim Treffen der EU-Agrarminister am kommenden Montag voraussichtlich keine Mehrheit. Er wird daher wohl nicht zur Abstimmung kommen. Aufgrund des zu erwartenden Scheiterns erwägt die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein neues Bio-Recht zurück zu ziehen. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des BÖLW, kommentiert:

„Eine große Zahl von Mitgliedsstaaten teilt die grundsätzlichen Bedenken des Öko-Sektors gegenüber dem untauglichen Vorschlag der EU-Kommission zur Revision der Öko-Verordnung. Daran konnten auch zahlreiche Kompromissvorschläge, die seit Wochen unter den EU-Agrarministern diskutiert werden, nichts ändern.

Dass die Kritik nun zu einer breiten Ablehnung führt ist auch ein Erfolg für Agrarminister Schmidt. Deutschland hat sich von Anfang an vehement gegen den Revisionsvorschlag ausgesprochen. Schmidt muss nun darauf drängen, dass die EU-Kommission ihren Vorschlag zurückzieht.

Bio steht für Jobs und Wachstum in Europa. Wir appellieren an EU-Kommissar Hogan und Minister Schmidt sich dafür einzusetzen, dass das Öko-Recht auf Grundlage der bewährten Öko-Verordnung weiterentwickelt wird, um mehr und besseres Bio zu ermöglichen.“

Die Debatte im Agrarrat können Sie im Livestream am 15.12.2014 ab 10.00 Uhr verfolgen: http://video.consilium.europa.eu/coming.aspx

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Veröffentlichungsdatum: 15.12.2014

Schlagwörter

Widerstand, EU, Staaten, Revision, EU-Öko-Verordnung, BÖLW