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Die jüngste Übernahme der Supermarktgeschäfte Kaiser’s-Tengelmann durch Edeka ist ein weiterer harter Einschnitt für den deutschen Einzelhandel

01. Dezember 2014

Wohin dieser Trend führen kann, beleuchten Marquardt+Compagnie in diesem Artikel.

Quo vadis Wettbewerb, möchte man fragen, wenn man sich den erbitterlichen Verdrängungskampf der deutschen Einzelhandelsketten anschaut. Dabei liegen bereits jetzt 85% der Marktanteile in den Händen der vier großen Konzerne Edeka, Aldi, Rewe und der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland). Mit einem Anteil von lediglich 0,6 % hatte Kaiser’s-Tengelmann keine Chancen. 

Was bedeutet diese Konzentration der Marktmacht für Kleinunternehmen und Verbraucher? Diese Fragen stellen sich Marquardt+Compagnie nicht zum ersten Mal. Die Großkonzerne argumentieren, so für ihre Kunden ein großflächiges Angebot und angemessene Preise bei den Produzenten aushandeln zu können. Doch stimmt das? Was passiert, wenn sich die Großkonzerne zusammentun und nicht wie zuletzt die Preise drücken, sondern sukzessiv steigen lassen? Wer profitiert hier am Ende? Marquardt+Compagnie schauen sich die Stellungnahmen des Bundeskartellamtes dazu an, lassen Verantwortliche zu Wort kommen und zeichnen das Endergebnis auf, welches sich unweigerlich ergeben wird, wenn der Trend der Markkonzentrierung so unaufhörlich weitergeht, wie man ihn gegenwärtig beobachten kann.

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Veröffentlichungsdatum: 01.12.2014

Schlagwörter

Übernahme, Supermarkt, Kaiser’s-Tengelmann, Edeka, Einzelhandel