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EU: Wichtigste Drittlandanbieter von O&G erhöhten ihre Anteile

11. November 2014

Die EU-Importe von Obst und Gemüse aus Drittländern standen in der ersten Hälfte von 2014 bei 7,4 Millionen Tonnen, 1% mehr als in dem gleichen Zeitraum 2013, so das Amt für Statistiken der Europäischen Union (Eurostat), bearbeitet von FEPEX. Die wichtigsten Länder, Marokko und Costa Rica, erhöhen ihren Anteil an dem Gemeinschaftsmarkt weiter. Die EU-Importe aus Marokko sind in der ersten Hälfte 2014 um 4% gewachsen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2013, und beliefen sich auf 451.599 Tonnen, wovon 55% Tomaten sind. Marokko ist der wichtigste Nicht-EU-Lieferant von Tomaten an die EU, wobei von den 317.406 Tonnen, die in der ersten Hälfte von 2014 importiert wurden, 246.381 aus diesem Land kamen (5% Zunahme), das sind 78% der Gesamtmenge, berichtete FEPEX.

Nach Marokko folgen Israel, Ägypten und die Türkei. Die Importe von Israel beliefen sich insgesamt auf 221.342 Tonnen (in diesem halben Jahr). Kartoffeln als das wichtigste importierte Produkt beliefen sich auf 141.009 Tonnen. Die Importe von Ägypten betrugen 203.370 Tonnen (-21%), wobei auch die Kartoffel das wichtigste Produkt mit 119.536 Tonnen (-30%) war. Die Importe von der Türkei betrugen 125.361 Tonnen (+7%), vor allem Tomaten mit 43.512 Tonnen (+113%).

Bei Obst ist der wichtigste außereuropäische Lieferant Costa Rica mit 1 Million Tonnen, 10% Zunahme, die sich vor allem auf Bananen und Ananas konzentrierte. Der EU-Bananenimport aus Costa Rica belief sich auf insgesamt 490.610 Tonnen, 5% Zunahme, und Ananas standen bei 420.862 Tonnen, 15% mehr. Darauf folgen Ecuador und Südafrika. Die Importe von Ecuador beliefen sich auf 825.809 Tonnen (+6%), wovon 99% Bananen waren, insgesamt 815.500 Tonnen. Südafrika stand bei 479.370 Tonnen (-9%), wovon 155.009 Tonnen Trauben waren, 141.169 Tonnen Äpfel und Birnen und 107.332 Tonnen Zitrusfrüchte.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 11.11.2014

Schlagwörter

EU, Drittland, Anbieter, Anteile