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Online-Handel: HDE fordert ausgewogenen Datenschutz

06. November 2014

Zur Eröffnung der Neocom in Düsseldorf forderte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth ausgewogene Datenschutzregelungen für den E-Commerce. „Die Politik muss ein Gleichgewicht zwischen berechtigten Schutzinteressen der Verbraucher und praxistauglichen Vorgaben für die Unternehmen finden“, so Genth auf der Fachmesse für den E-Commerce und den Multichannel-Handel.

Gerade mit Blick auf den immer stärker wachsenden Online-Handel sei die Politik gefordert, die nötigen Rahmenbedingungen für eine noch bessere Ausschöpfung des wirtschaftlichen Potenzials des Internets zu schaffen. Dabei lägen auch für viele Ladengeschäfte noch ungenutzte Chancen im Online-Bereich. Schon jedes dritte stationäre Unternehmen ist nach HDE-Angaben heute im Internet vertreten. „Die Branche steckt mitten in einem großen Strukturwandel. Die Unternehmen müssen jetzt die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und die Online- mit der Offline-Welt möglichst intelligent vernetzen“; so Genth weiter. Dafür seien die Händler in diesem Prozess des Wandels aber auf ein politisches Klima angewiesen, das ihnen die notwendigen Freiheiten gibt. Nur dann könnten sie auf den Strukturwandel reagieren und investieren.

Der HDE rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzwachstum beim E-Commerce um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz liegt mittlerweile bei neun Prozent. Im Non-Food-Bereich sind es bereits 18 Prozent.

Quelle: HDE

Veröffentlichungsdatum: 06.11.2014

Schlagwörter

Online-Handel, HDE, Datenschutz, Einzelhandel