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Italienische Landwirtschaftsexporte durch russisches Embargo zu 63% zusammengebrochen

27. Oktober 2014

Laut „Coldiretti“ zeigen die Exporte von landwirtschaftlichen Produkten an Russland nach dem Start des Embargos am 7. August in einem Monat einen Zusammenbruch von 63%. Diese Liste der Produkte ist vielfältig mit unter anderem Obst und Gemüse. Das ergibt sich aus der Analyse von „Coldiretti“ über die Auswirkungen des Embargos in dem „Lebensmittelmarkt von ‚Made in Italy‘ in Russland“, die auf dem Internationalen Forum für Landwirtschaft und Ernährung von Cernobbio auf Basis von ISTAT-Daten für den Monat August 2014 im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum letztes Jahr präsentiert wurden.

Insgesamt, berichtete „Coldiretti“, gab es einen Rückgang der Exporte aller Produkte „Made in Italy“ um 16,4% mit einer Verringerung von 33 Millionen EUR, die alle großen Sektoren abdeckt, unter anderem von Landwirtschaft bis Textilien (-24,8%) und bei Transport (-50,1%).

Die politischen Spannungen hatten auch eine Auswirkung auf den Handel, sogar für Produkte, die nicht direkt von dem Embargo betroffen sind, aber für Italien besonders bedeutend sind. Und die Situation wird sich über die Zeit wahrscheinlich noch verschlimmern, wenn sich die Bestände leeren, sagt der Bericht.

„Coldiretti“ schätzt den direkten Schaden allein bei Futter auf insgesamt etwa 200 Millionen EUR pro Jahr, wo die indirekten Schäden infolge des Verlusts des Ansehens und Marktes in Russland durch die Ausbreitung von Produktimitationen, die nicht mit „Made in Italy“ zu tun haben, hinzukommen, aber auch die Möglichkeit von Lebensmittelprodukten geringer Qualität national, die aus anderen Ländern umgeleitet werden, weil sie in Russland keinen Absatzmarkt mehr finden können.

Quelle: coldiretti/www.agi.it

Veröffentlichungsdatum: 27.10.2014

Schlagwörter

Italien, Exporte, Russland, Embargo