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Kartellrecht: EU-Kommission ermittelt weiter gegen Kältemittelhersteller Honeywell und DuPont

24. Oktober 2014

Die Zusammenarbeit der Kältemittelhersteller Honeywell und DuPont hat möglicherweise gegen das EU-Kartellrecht verstoßen. Die EU-Kommission hat daher beiden Unternehmen in einer Mitteilung eine Beschwerde übermittelt. Darin äußert sie den Verdacht, dass die seit 2010 bestehende Zusammenarbeit beider Unternehmen die Entwicklung des Kältemittels R-1234yf für Pkw-Klimaanlagen beeinträchtigt hat und somit gegen die EU-Kartellvorschriften verstößt. Die Übermittlung einer derartigen Mitteilung der Beschwerdepunkte greift dem endgültigen Ergebnis des Verfahrens nicht vor.

Wenn die Kommission, nachdem die Parteien ihre Verteidigungsrechte wahrgenommen haben, dennoch zu dem Schluss kommt, dass hinreichende Beweise für eine Zuwiderhandlung vorliegen, kann sie einen Beschluss erlassen, mit dem sie das wettbewerbswidrige Verhalten untersagt, und gegen die betreffenden Unternehmen Geldbußen von bis zu 10 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes verhängen.


Quelle: EU-Aktuell

Veröffentlichungsdatum: 24.10.2014

Schlagwörter

Kartellrecht, EU, Kommission, Kältemittel, DuPont