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Russland-Embargo - Österreich: Preisverfall bei Lebensmitteln

29. September 2014

Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger warnt vor einem weiteren Verfall der Lebensmittelpreise, die jetzt schon - auch aufgrund des Russland-Embargos - auf einem Rekordtief seien. "Die weltweiten Preise für Nahrungsmittel sind auf dem tiefsten Stand seit September 2010. Der FAO-Preisindex sank im August um 3,6%. Die Existenz unserer Bäuerinnen und Bauern steht auf dem Spiel. Das Embargo gegen Russland treibt die Spirale noch weiter nach unten, so ein Bericht von aiz.info. Die Lage bei Fleisch, Gemüse und Obst wird durch die akuten Sperren, die ein Jahr gelten sollen, weiter massiv zugespitzt", betont der Landesrat. Die Sanktionen umfassen fast 37% aller Agrarexporte der EU nach Russland. An der Spitze steht Obst (9,1%), Käse (8,3%), Schweinefleisch (8,2%) und Gemüse (6,5%).

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 29.09.2014

Schlagwörter

Russland, Embargo, Österreich, Preisverfall, Lebensmitteln