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Die Juncker-Kommission: Ein starkes und erfahrenes Team für den Wandel

11. September 2014

Der designierte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Mittwoch sein Team und die neue Struktur der nächsten Europäischen Kommission vorgestellt. Der Ire Phil Hogan wird Nachfolger von Dacian Ciolos als EU-Agrarkommissar. Der künftige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellte ihn am Mittwoch vor. Ein Erster Vizepräsident (Frans Timmermans) wird die rechte Hand des Präsidenten sein.

Das neue Ressort Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (unter Elžbieta Bienkowska) soll die Schaltzentrale der Realwirtschaft werden. Ein Ressort für Migration (unter Dimitris Avramopoulos) wird eine neue Migrationspolitik voranbringen. Das neue Ressort Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll (unter Pierre Moscovici) wird unter anderem dafür Sorge tragen, dass die Steuerpolitik fester Bestandteil einer vertieften und echten Wirtschafts- und Währungsunion wird. Im neuen Ressort Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion (unter Jonathan Hill) wird die Verantwortung in einer neu geschaffenen Generaldirektion gebündelt. Sieben Vizepräsidenten leiten jeweils ein Projektteam. Günther Oettinger soll als Kommissar für die digitale Wirtschaft und die digitale Gesellschaft unter anderem die Reform des Urheberrechts verantworten.

Nachdem die Europäische Union eine der schwierigsten Phasen in ihrer Geschichte durchlaufen hat, wird eine ihrer größten Herausforderungen nun darin bestehen, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass sich die Dinge ändern werden. Um diesen Wandel herbeizuführen, muss die Kommission für Reformen offen sein. Die neue Europäische Kommission wird ihr ganzes Augenmerk auf die großen politischen Herausforderungen Europas richten: Wiedereingliederung von Menschen in den Arbeitsmarkt zu annehmbaren Bedingungen, Ankurbelung der Investitionstätigkeit, Verbesserung der Kreditversorgung der Realwirtschaft, Schaffung eines vernetzten digitalen Binnenmarkts, eine verlässliche Außenpolitik und die Gewährleistung, dass Europa in Puncto Energieversorgungssicherheit auf eigenen Füßen steht. Die neue Struktur der Kommission entspricht diesen Politischen Leitlinien , auf deren Grundlage Jean-Claude Juncker vom Europäischen Parlament gewählt wurde.

Der designierte Präsident hat alle designierten Kommissionsmitglieder persönlich befragt und ist davon überzeugt, dass sein starkes und erfahrenes Team diese Ziele erreichen kann, indem es eng und effizient zusammenarbeitet.

Der designierte Präsident Jean-Claude Juncker erklärte: "In so schwierigen Zeiten wie diesen erwarten die europäischen Bürgerinnen und Bürger von uns, dass wir Ergebnisse erzielen. Nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten und oft schmerzhafter Reformen erwarten die Europäer eine leistungsfähige Wirtschaft, nachhaltige Arbeitsplätze, mehr sozialen Schutz, sicherere Grenzen, Energieversorgungssicherheit und die Ausschöpfung der digitalen Möglichkeiten. Heute stelle ich das Team vor, das Europa wieder auf den Weg zu Beschäftigung und Wachstum bringen soll. In der neuen Europäischen Kommission folgt die Form der Funktion. Wir müssen offen für Veränderungen sein. Wir müssen zeigen, dass die Kommission zu Veränderungen fähig ist. Ich stelle Ihnen heute eine politische, dynamische und effiziente Europäische Kommission vor, die Europa einen neuen Anfang geben will. Ich habe die Ressorts Menschen und nicht Ländern zugewiesen. Ich schicke 27 Spieler aufs Feld und jeder von ihnen hat eine bestimmte Rolle zu spielen – das ist meine Siegermannschaft."


Quelle: EU-aktuell

Veröffentlichungsdatum: 11.09.2014

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EU, Juncker-Kommission, Stark, Erfahren, Team