Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Deutscher Agrarexport im ersten Halbjahr 2014 leicht gewachsen

09. September 2014

"Nach den vorläufigen Ergebnissen stiegen die Ausfuhren von Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum an: Deutschland hat von Januar bis Juni 2014 Waren im Wert von rund 31,3 Milliarden Euro exportiert. Der deutsche Agrarexport bleibt damit ein wichtiger Absatzweg für die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser am 5. September in Berlin. "Trotz Problemen Anstieg der deutschen Agrarausfuhren in der ersten Jahreshälfte," so Bleser. Die Agrareinfuhren stiegen im ersten Halbjahr 2014 um 1,7 Prozent auf 34,8 Milliarden Euro. Die Einfuhr von Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln nach Deutschland überwiegt die Ausfuhr nach wie vor deutlich. Die Entwicklung im Export verlief nach Produktgruppen sehr unterschiedlich.

Im Handel mit den EU-Partnern beliefen sich die Ausfuhren im ersten Halbjahr 2014 auf 23,8 Milliarden Euro (+0,9 Prozent). Im Handel mit Nicht-EU-Statten, sogenannter Drittlandhandel, fiel das Exportwachstum etwas höher aus. Es wurden Waren im Wert von 7,6 Milliarden Euro ausgeführt, das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieses positive Ergebnis entstand trotz einiger Exportbeschränkungen im Handel mit Russland (beispielsweise für Schweinefleisch), die bereits vor dem Anfang August von der Russischen Föderation verhängten Importembargo bestanden. Diese Beschränkungen führten zu einem Rückgang der Ausfuhren nach Russland auf 585 Millionen Euro (-25 %). Das dennoch im Drittlandhandel erzielte Wachstum ist somit auch Resultat eines hohen Maßes an Diversifizierung des deutschen Agrarexports, sowohl hinsichtlich der Erzeugnisse als auch hinsichtlich der Zielmärkte. Die größten Drittlandsmärkte bildeten im ersten Halbjahr 2014 nach wie vor die Schweiz, die USA und Russland. In der Länderrangliste folgen anschließend Saudi-Arabien, der Iran (auf Grund außerordentlich großer Getreidelieferungen), die Volksrepublik China, Norwegen, die Türkei und Südkorea.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt auch im Jahre 2014 die exportorientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft mit einer Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen, insbesondere Unternehmerreisen mit Importeursvermittlung. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.agrarexportfoerderung.de.

Mit dem branchenspezifischen Auslandsmesseprogramm unter dem Dach von „Made in Germany“ bleibt das BMEL auch 2014 ein verlässlicher Partner für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft bei der Erschließung kaufkräftiger Zukunftsmärkte in Drittländern.


Quelle: BMEL

Veröffentlichungsdatum: 09.09.2014

Schlagwörter

Deutschland, Agrar, Export