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Peru könnte Obst und Gemüse im Wert von 458 Millionen USD nach Russland exportieren

01. September 2014

Nach der Bekanntgabe, dass die Russische Regierung den Import von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Milchprodukten aus der EU, den USA, Australien und Kanada nicht länger erlaube, öffnete sich für Peru ein potentieller Markt, der bald mit der Lieferung großer Exportmengen für das zuvor erwähnte Land beginnen könnte.

Für Carlos Garcia, Leiter des Außenhandelszentrums der Handelskammer von Lima (CCL), ist dies eine ausgezeichnete Möglichkeit, um nichttraditionelle Produkte in dieses Land einzuführen, das eine große Kaufkraft hat. Er sagte, dass zu den peruanischen Produkten mit potentieller Nachfrage in Russland frische Trauben (die für bis zu 86 Mio. USD verkauft werden), Avocados (15 Mio. USD), Mandarinen (100 Mio. USD), Pfirsiche (240 Mio. USD) und Blaubeeren (17 Mio. USD) gehören, was sich auf insgesamt etwa 458 Mio. USD beläuft. Aber auch andere frische Produkte wurden in Blick genommen wie Paprikas (mit einem Exportpotential von 114 Mio. USD), frische Orangen (35 Mio. USD), Grapefruit (7 Mio. USD).

Garcia fügte hinzu, dass das Land infolge der Größe des russischen Marktes leicht Perus Exportangebot aufnehmen oder alternativ eine Steigerung der Produktionsmengen anregen könnte, was er als eine bessere Alternative ansieht. Er sagte, dass das Handelsbüro und der peruanische Botschafter in Moskau begonnen haben, mit ihren russischen Kollegen zu kommunizieren, um herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, um kurzfristig Geschäfte zu beginnen, aber warnten auch, dass es ernste logistische Probleme gibt, die den Start der Exporte verzögern würden.

Ende 2013 beliefen sich die peruanischen Exporte nach Russland auf insgesamt 152 Millionen USD, eine Zunahme von 55% im Vergleich mit 2012. Derweil betrugen die Importe 295 Mio. USD.

Quelle: larepublica/agraria.pe

Veröffentlichungsdatum: 01.09.2014

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Peru, Obst, gemüse, Wert, Russland