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Schweiz: SALS sieht Gefahr durch Freihandel zwischen der EU und den USA

01. September 2014

Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittel-sektor (SALS) erachtet die Folgen eines allfälligen Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA für die Schweizer Agrarbranche als potenziell gefährlich. Im Auftrag der SALS wurde in einer Diplomarbeit der Hochschule für Wirtschaft in Olten das TTIP-Abkommen EU-USA analysiert, wie die SALS mitteilt. Die Folgen und Nebeneffekte des Abkommens seien potenziell gefährlich. Der Agrar- und Lebensmittelsektor in den USA zeichne sich durch sehr industrielle Produktion aus und es würden Methoden verwendet, die in der Schweiz verboten seien, so der Landwirtschaftlicher Informationsdienst Lid.

Gemäss SALS würde das Abkommen diese Lebensmittel näher an die Schweizer Grenze rücken und allenfalls einen stärkeren Preisdruck verursachen. Die Organisation fordert deshalb, dass im Rahmen allfälliger Verhandlungen der Schweiz mit den USA über einen Freihandel oder zur Assoziierung an das TTIP-Abkommen EU-USA der Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor von den Verhandlungen ausgeschlossen wird.


Quelle: Lid

Veröffentlichungsdatum: 01.09.2014

Schlagwörter

Schweiz, SALS, Gefahr, Freihandel, EU, USA