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Russland beginnt Auswirkungen des Handelsboykotts zu spüren

29. August 2014

Russland beginnt, unter den steigenden Lasten der Sanktionen zu leiden, die von dem Westen und durch seinen eigenen Boykott von westlichen Lebensmitteln auferlegt wurden. Gemäß Niels Smeets, ein Forscher an dem Institut „LINES KU Leuven“, der in Moskau lebt, zahlt Russland das Doppelte für niederländische Paprikas, erzählte er NU.nl. „Was auch immer die russischen Staatsmedien sagen, es war sehr stark zu spüren. Und es gibt niederländische Paprikas, aber der Preis hat sich verdoppelt“, so Smeets laut des Berichts von NU.nl. Paprikas aus anderen Ländern, wie aus Israel, werden in den Läden gut gelagert, sodass es keinen Mangel gibt, sagte er Berichten zufolge. Smeets wurde zudem zitiert: „Äpfel sind gerade kleiner und nicht annähernd so gut, sodass auch die Qualität eine Rolle spielt.“ Russische Importeure suchen vor allem nach alternativen Lieferanten wie China, Serbien und der Türkei.

Dem Bericht zufolge erklärt Smeets, dass der bestehende Bestand in den Läden aktuell weiter wie zuvor verkauft werden kann. Aber ab 6. September werden die Läden auf den Verkauf illegaler Produkte überprüft.

Dem Bericht zufolge haben die russischen Medien auch ihre Berechnungen über die Auswirkungen des Boykotts gemacht, sagte Smeets. Die Online-Zeitung Gazeta.ru schrieb Berichten zufolge, dass es die Importeure 300 Millionen Dollar pro Monat kostet. Somit spüren sie die Auswirkungen des Boykotts unmittelbar, ebenso wie die Supermärkte.

Quelle: Nu.nl/Gazeta.ru

 

Veröffentlichungsdatum: 29.08.2014

Schlagwörter

Russland, Handelsboykott