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Europäische Kommission dehnt Zielbestimmungen für Pfirsich- und Nektarinenrücknahmen aus

27. August 2014

Wie von dem spanischen Verband der Vereinigungen der Erzeuger und Exporteure von Obst und Gemüse, FEPEX, berichtet, wird die Europäische Kommission in den kommenden Tagen eine Gesetzesänderung veröffentlichen. Die Regelung wird die Breite der Ausnahmemaßnahmen für die Krisenlenkung bei Pfisich- und Nektarinenrücknahmen auf andere Ziele, zusätzlich zu dem kostenlosen Verteilen, ausdehnen. Die europäische Steinobstproduktion wird wie geplant mit 29,7 Millionen Euro unterstützt. Hinzu kommen 3 Millionen Euro für zusätzliche Absatzförderungsmaßnahmen für die Erzeugerorganisationen in Italien, Spanien, Griechenland und Frankreich, so ein Bericht der Kommission.

Mit dieser Entscheidung reagiert die Kommission auf eine Bitte von dem Ministerium für Landwirtschaft und dem spanischen Sektor, die die Effektivität der Ausnahmemaßnahmen für Krisenlenkung wegen der begrenzten Rücknahmen, die für das kostenlose Verteilen bestimmt sind, in Frage stellten, da dies eine sehr begrenzte Aufnahmekapazität hat.

Auf dem Treffen des Landwirtschaftsministeriums am Montag (25. August) mit der Industrie brachte Fepex die Notwendigkeit zur Sprache, diese Maßnahme sofort sowohl für Erzeugermitglieder einer Erzeugerorganisation als auch Nichtmitglieder einzusetzen und zu fragen, welche administrativen Maßnahmen notwendig sind, um die Lenkungsfähigkeit zu stärken und zu erleichtern. Zudem wiederholte Fepex die Notwendigkeit der unmittelbaren Ausdehnung der Produkte, die von der anstehenden Veröffentlichung der Regelungen umfasst sind, wie Pflaumen, Melonen und andere Produkte von hohem sozialen und ökonomischen Interesse, die in voller Saison sind.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2014

Schlagwörter

EU, Kommission, Pfirsich, Nektarine