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Spanien: Unzureichende Maßnahmen und Diskriminierung in Pfirsich- und Nektarinensektor

25. August 2014

Die von der Europäischen Kommission zur Unterstützung der Erzeuger von Pfirsichen und Nektarinen genehmigten Ausnahmemaßnahmen dehnen die Finanzhilfe der EU bloß auf die Rücknahmen mit dem Limit von 10% der Produktionsmenge aus. Wie Fepex berichtet, sind diese Marktrücknahmen für das kostenlose Verteilen bestimmt, das bedeutet für bestimmte Einrichtungen wie Wohltätigkeitseinrichtungen und Schulen, die das aktuelle Überangebot der Menge auch nicht aufnehmen können. Die Europäische Kommission hat nicht beachtet, dass das russische Embargo in dem Zeitraum der maximalen Produktion und in den Monaten August und September verhängt wurde, wo Pfirsiche und Nektarinen die führenden Produkte bei der gesamten Exportmenge von Obst und Gemüse aus der Europäischen Union in den Russischen Staatenbund mit einer Exportmenge von 61.832 Tonnen sind. Wie FEEPX sagt, wurde die Entscheidung der Kommission ohne Betrachtung der Ergebnisse des Expertentreffens der Mitgliedsstaaten angenommen.

Parallel dazu präsentierte die Kommission auf dem Treffen den Entwurf der Regelungen für Ausnahmemaßnahmen zur Unterstützung der Erzeuger bestimmten Obsts und Gemüses (Tomaten, Karotten, Weißkohl, Paprikas, Blumenkohl, Gurken und Gewürzgurken, Pilze, Äpfel, Birnen, Beeren, Tafeltrauben und Kiwis), die vorsehen, dass die Hilfe der Gemeinschaft für Rücknahmen für alle Bestimmungen gewährt werden sollte, darunter kostenloses Verteilen, Nichternte und grüne Ernte, Beiseitigung der Grenzen, die Erzeugerorganisationen als ihre eigenen Krisenlenkungsmaßnahmen eingeführt haben.

FEPEX glaubt, dass die Europäische Kommission die Bandbreite der Maßnahmen auf andere soziale und wirtschaftliche Belange ausdehnen sollte, die im Augenblick schwer durch das russische Embargo beeinträchtigt sind, wie Pflaumen und Melonen. Und die Liste der aufgenommenen Produkte sollte offen gehalten werden, um Produktionen einzubeziehen, die gemäß ihrer Kampagne in den Markt kommen, und in den Umfang der Regelungen für Pfirsiche und Nektarinen sollen die gleichen Maßnahmen aufgenommen werden, die für andere Produkte in dem Text vorgeschlagen wurden, der den Mitgliedsstaaten (am Freitag, 22. August) präsentiert wurde.

Quelle: Fepex

Veröffentlichungsdatum: 25.08.2014

Schlagwörter

Spanien, Maßnahmen, Diskriminierung, Pfirsich, Nektarinen