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Deutsche Unternehmen bewerten die Wirtschaftslage positiv

15. August 2014

Insgesamt sind deutsche Firmen gut aufgestellt: Sie verfügen über breit diversifizierte Produktportfolios (24%) sowie überdurchschnittliche Eigenkapitalquoten (18%) und Liquidität (17%). Allerdings sieht mehr als die Hälfte von ihnen ein hohes Risikopotenzial durch die Staatsschuldenkrise und die unstabile politische Führung einiger EU-Länder. Sorge bereiten auch die Kosten für die Energiewende, so ein weiteres Ergebnisse der "Restrukturierungsstudie 2014 – Ist die Finanzkrise überwunden?" von Roland Berger Strategy Consultants.

"Obwohl die Stimmung bei deutschen Firmen gerade sehr gut ist, erwarten die meisten in den kommenden Jahren weiterhin ein volatiles Marktumfeld", sagt Sascha Haghani, Partner von Roland Berger und stellvertretender Geschäftsführer der Strategieberatung in Deutschland. "Dabei spielen insbesondere geopolitische Risiken wie die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine oder der Türkei eine wichtige Rolle."

"Ein Problem stellt auch die Schere zwischen gefühltem Zustand und Realität dar", ergänzt Gerd Sievers, Partner von Roland Berger im Bereich Restrukturierung und Corporate Finance. "Denn obwohl die meisten deutschen Firmen mit der aktuellen Lage zufrieden sind, erleben wir zeitgleich viele Unternehmen in Krisensituationen oder Insolvenzen." Dazu zählen Firmen aus der Schifffahrtsbranche und dem Bereich regenerative Energien, Automobilzulieferer sowie Konsumgüter- und Handelsunternehmen. Hinzu kommen dann Risiken aus der Unternehmensfinanzierung, die einige Firmen zur Insolvenz geführt haben.


Quelle: Roland Berger

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2014

Schlagwörter

Deutschland, Unternehmen, Wirtschaftslage, Positiv