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HDE: Bezahlen mit Karte und Unterschrift weiter nach bewährtem Verfahren möglich

14. August 2014

Der HDE weist in einer Mitteilung an seine Mitglieder darauf hin, dass bis zum 1. Februar 2016 eine Weiterführung des bekannten elektronischen Lastschriftverfahrens ELV (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) in der bewährten Form möglich ist.

Diese Fristverlängerung im zum 1. August 2014 eingeführten europäischen Zahlungsraum SEPA hatte der HDE durchgesetzt, um den Händlern den Übergang auf ein neues ELV zu erleichtern. „Einige Händler haben uns gemeldet, dass ihre Banken die sogenannten DTA-Dateien zur Abwicklung der ELV-Transaktionen nicht mehr annehmen wollen“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Zwar stehe es den Banken frei, die Dateien abzulehnen. Der oft damit verbundene Hinweis auf die seit der SEPA-Einführung veränderte Gesetzeslage sei aber schlichtweg falsch. Es sei nicht auszuschließen, dass einige Banken gezielt versuchten, das im Handel und bei den Kunden beliebte ELV aus dem Markt zu drängen, um eigene Zahlungsverfahren zu promoten.

„Die Banken sollten die Abwicklung von ELV-Transaktionen weiterhin anbieten. Die Gesetzeslage ermöglicht das noch bis zum 1. Februar 2016“, so Binnebößel weiter. Es seien Absprachen mit den Händlern möglich, die eine Einreichung nur für kartenbasierte Transaktionen vorsieht. Damit erfolge das Verfahren vollständig im Rahmen des geltenden SEPA-Begleitgesetzes.

Quelle: HDE

Veröffentlichungsdatum: 14.08.2014

Schlagwörter

LEH, HDE, Bezahlung, Einzelhandel