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Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicher

12. August 2014

Paradeiser sind das Lieblingsgemüse der Österreicherinnen und Österreicher. 28 Kilo werden pro Kopf und Jahr verspeist. Der 8. August stand ganz im Zeichen des vielseitigen Fruchtgemüses. 32.676 Tonnen Paradeiser im Wert von rund 103 Millionen Euro kaufen Herr und Frau Österreicher im Jahr. Mengenmäßig liegen Zwiebel auf Platz zwei, im Ranking nach Umsätzen die Paprika. Insgesamt machen Paradeiser 41 Prozent im Segment des Fruchtgemüses aus. Der Bio-Anteil beträgt nach der Menge gemessen elf Prozent, nach dem Wert berechnet 15 Prozent. Praktisch jeder Haushalt in Österreich kauft Paradeiser. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2013 bei 28 Kilo und hat sich in den letzten zwanzig Jahren fast verdoppelt.

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Fotocredit: AMA/Robert Strasser

Der erwerbsmäßige Anbau von Paradeisern konzentriert sich klimatisch bedingt auf den Osten Österreichs. Burgenland hat mit 62 Hektar die meisten Paradeiserflächen, gefolgt von Wien, der Steiermark und Niederösterreich.

Paradiesische Nährstoffspeicher

Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador. In Mexiko wurden sie erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie „Tomatl“. In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machen daraus den „Paradeiser“.

Die perfekte Lagerung

Die Tomate ist eine Sonnenanbeterin. Je mehr Licht sie bekommt und je reifer sie geerntet wird, desto besser schmeckt sie. Paradeiser sollte nicht zu kalt gelagert werden. Ein über 13 Grad warmer Ort lässt sie nachreifen.


Quelle: AMA

Veröffentlichungsdatum: 12.08.2014

Schlagwörter

Paradeiser, gemüse, Österreicher