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Polen: Treffen mit Vertretern von Einzelhandelsketten

11. August 2014

Der Minister für Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung, Marek Sawicki, traf sich Ende letzter Woche mit Vertretern der Polnischen Handels- und Vertriebsorganisation und großen Einzelhandelsketten, um die schwierige Situation auf dem Markt bei Obst und Gemüse zu diskutieren, die aus dem russischen Embargo für bestimmte Produkte des polnischen Sektors resultieren.

Der Minister bat die Händler um eine gemeinsame Entwicklung von Lösungen für die Aufnahme von nationalen und EU-Überschüssen dieser Produkte, die wegen des russischen Embargos nicht Teil des polnischen Exports sein werden. Es sollten insbesondere dringende Handlungen bezüglich der Produkte ergriffen werden, die nicht lange aufbewahrt werden können, wie Paprikas, Blumenkohl und andere Frühsorten von Kohlgemüse. Es besteht die Notwendigkeit, sowohl kurzzeitige Lösungen für die Stabilisierung des Marktes als auch zur Entschädigung für den Verlust der Einnahmen der Exporteure und Erzeuger von Lebensmitteln zu finden, sowie ein Handlungssystem für die Lenkung von Krisensituationen zu ergreifen, wie die Einführung eines Systems vertraglicher Beziehungen und der Rücknahme von Produkten aus dem Markt.

Vertreter des Handels drückten ihre Bereitschaft aus zu kooperieren und boten Hilfe bei der Durchführung der legislativen Arbeit des Landwirtschaftministeriums für den Gesetzentwurf an, um einen Fonds für Gegenseitige Hilfe zur Landwirtschaftlichen Einkommensstabilisierung aufzubauen.

Quelle: minrol.gov.pl

Veröffentlichungsdatum: 11.08.2014

Schlagwörter

Russland, Embargo, Polen, Einzelhandelsketten