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EU wartet bei südeuropäischer Steinobstkrise vorerst noch ab

07. August 2014

Die Europäische Kommission wurde von südeuropäischen Landwirtschaftsministern um Hilfe für den von Preisverfall betroffenen Steinobstsektor gebeten. Vorläufig gewährt sie jedoch keine Krisenhilfen.

Mitte Juli baten italienische, spanische und griechische Landwirtschaftsminister in Brüssel um Hilfemassnahmen für südeuropäisches Steinobst. In den vergangenen Wochen fand besonders bei Pfirsichen und Nektarinen ein starker Preisverfall statt. So belaufen sich die Erzeugerpreise derzeit  auf bis zu 20 Cent pro Kilo, wie Fruchthandel Online schreibt. Die schlechte Marktlage ist auf überschneidende Ernten, die Unsicherheit beim russischen und ukrainischen Export sowie die tiefe Nachfrage innerhalb der EU zurückzuführen.

Aus diesem Grund forderten die Minister ausserordentliche Massnahmen wie Marktrücknahmen. Die EU sieht zurzeit keinen Bedarf für die Gewährung von Krisenhilfen, erklärte aber, die Marktentwicklung genau zu beobachten.

Siehe auch: Copa-Cogeca warnt vor schwerer Krise im Obstsektor und fordert Maßnahmen

Quelle: lid

Veröffentlichungsdatum: 07.08.2014

Schlagwörter

Steinobst, Krise, EU, Brüssel, Südeuropa