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Russland/Ukraine: Agrarhandelskonflikt geht in eine neue Runde

31. Juli 2014

Russland hat die Einfuhren von Konservenobst und -gemüse sowie Fischkonserven aus der Ukraine untersagt. Das hat der Föderale Verbraucherschutzdienst (Rospotrebnadzor)laut aiz.info am Montag bekannt gegeben. Der Importstopp wurde mit der ständigen Nichteinhaltung von Kennzeichnungsvorschriften für die Produkte sowie mit unzutreffenden Angaben über deren Zusammensetzung begründet. Am Montag traten auch zwei von einer anderen russischen Kontrollbehörde, dem Föderalen Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor), verhängte Importstopps für ukrainische Agrar- und Ernährungsgüter in Kraft, so der Bericht.

Wie berichtet wurden der Bezug von Milch und Molkereiprodukten aus dem Nachbarland sowie die Einfuhren pflanzlicher Erzeugnisse im Reisegepäck und in Postsendungen verboten. Letzteres wurde laut aiz.info, mit wiederholter Missachtung des bislang bestehenden Verbots für die Importe von Kartoffeln sowie von Saat- und Pflanzgut begründet, aber auch mit Funden von Quarantäneschädlingen in von Einreisenden aus der Ukraine mitgebrachten Produkten.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 31.07.2014

Schlagwörter

Russland, Ukraine, Agrarhandel, Konflikt