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BMEL-Erntebericht Obst und Gemüse 2019

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Julia Klöckner hat Ende August den Erntebericht 2019 vorgelegt. Im Hinblick auf die Anbaufläche waren im vergangenen Jahr Kohlgemüse mit rund 18.800 ha, Möhren und Karotten mit knapp 13.000 ha und Zwiebeln mit rund 11.400 ha nach Spargel die wichtigsten Kulturen für die deutschen Gemüseanbauer. 

Bildquelle: Shutterstock.com Kohl
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Für 2019 wird als Reaktion auf die im Vorjahr witterungsbedingt geringen Erträge ein Anstieg der Gemüseanbaufläche angenommen. Insbesondere bei Zwiebeln geht man von einem deutlichen Flächenzuwachs aus, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Im längerfristigen Vergleich sticht die Entwicklung des Speisekürbisanbaus heraus, der die wachsende Beliebtheit dieses Gemüses widerspiegelt. Die Anbaufläche stieg von knapp 1.700 ha im Jahr 2009 auf einen vorläufigen Höchstwert von fast 4.500 ha im Jahr 2017. Bei Kartoffeln sind die Ernteaussichten aufgrund der Trockenheit überwiegend mäßig, soweit die Bestände nicht beregnet wurden. Konkrete Angaben sind allerdings noch nicht möglich, da die Ernte noch andauert.

Bei Obst wird das Rekordergebnis des Vorjahres nicht erreicht. Lediglich bei Süßkirschen fiel die Erntemenge größer aus als im Jahr 2018. Bei Äpfeln wird nach der großen Vorjahresmenge das Aufkommen im Marktobstanbau auf rund 946.000 Tonnen und von Streuobstwiesen auf rund 350.000 Tonnen geschätzt. 

Der vollständige Erntebericht 2019 kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell  8/2019

Veröffentlichungsdatum: 17. September 2019