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AMI: Preise für Blumenkohl ziehen an

Nachdem die Erntesaison bei Blumenkohl in Deutschland weitgehend beendet ist, decken sich die großen Strukturen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) inzwischen überwiegend mit Importware aus Frankreich und Italien ein.

Bildquelle: Shutterstock.com Blumenkohl
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In Frankreich wird in der Bretagne aktuell eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Blumenkohl vor allem im Exportgeschäft verzeichnet. Gleichzeitig wird im Zuge der niedrigen Temperaturen mit einer Abflachung des Angebotszuwachses gerechnet. Daher haben die Abgangspreise zuletzt deutlich angezogen. Zudem ergeben sich in der Logistik immer noch Probleme und Unsicherheiten durch Straßenblockaden. So werden jetzt Lieferungen aus Italien in die Bundesrepublik stärker aufgenommen. Die dortigen Lieferanten profitieren derzeit von den deutlichen Preissteigerungen und den unsicheren Transportverhältnissen in Frankreich. Die höheren Einstandspreise des LEH drückten sich in der 46.Woche in einem weiteren Anstieg des durchschnittlichen Verbraucherpreises aus.

Der Markt für Blumenkohl ist immer in Bewegung, denn die Kultur reagiert schnell auf Witterungseinflüsse. 

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 23.11.2018)
 

Veröffentlichungsdatum: 26. November 2018