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Verbraucher zahlen im Januar für Lebensmittel mehr

Während 2016 mit stabilen Preisen startetet, ist das Preisniveau zu Beginn von 2017 höher. Dem AMI-Frischeindex zufolge zahlen die Verbraucher für frische Lebensmittel in den ersten drei Januarwochen 4,8 % mehr als das Jahr zuvor. Die Preistreiber sind Gemüse und Molkereiprodukte, wie bereits Ende 2016.

Bildquelle: Shutterstock.com Kohl
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Wintereinbruch und höhere Gemüsepreise

Bereits im Dezember 2016 war Gemüse wesentlich teurer als ein Jahr zuvor. Unwetter in Spanien hatten zu der Zeit das Angebot knapp werden lassen. Doch auch der jetzige Kälteeinbruch ist dafür verantwortlich, dass sich die Situation nicht verbessern konnte. Nicht nur deutsche Ware ist knapp, sondern auch Produkte aus dem europäischen Ausland. So zahlen die Verbraucher zurzeit für Frucht- und Kohlgemüse etwa 30 % mehr und für Salate sogar 37 %. Insgesamt hat sich Gemüse in den ersten drei Januarwochen um 24 % verteuert und ist damit der Spitzenreiter unter den frischen Lebensmitteln.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 26.01.2017)

Veröffentlichungsdatum: 27. Januar 2017