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ZVG kritisiert Ablehnung der Angebotsvorsorge bei Arbeiten mit UV-Belastung

26. Juni 2019

Mit Unverständnis reagiert der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) auf die Empfehlung des zuständigen Bundestagsausschusses, einer Pflichtvorsorgeuntersuchung für alle Arbeitnehmer bei Tätigkeiten im Freien einzuführen. Im Vorfeld der Befassung im Bundesrat am kommenden Freitag hat sich der ZVG mit seinen Landesverbänden nun an die zuständigen Landesministerien gewandt und nachdrücklich gebeten, diese verschärfende Ausschussempfehlung abzulehnen.

Bildquelle: Shutterstock.com Arbeit
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„In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Sozialpartnern einschließlich der Gewerkschaften hat die Branche bereits einen Kompromiss gefunden“, betonte ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Im Ergebnis hat man sich unter Verzicht auf eine Pflichtvorsorge auf die Einführung einer Angebotsvorsorgeuntersuchung geeinigt und eine Sozialpartnervereinbarung abgeschlossen, die eine effektive Aufklärung und Sensibilisierung der Arbeitnehmer vorsieht.

Die Beteiligten waren sich einig, dass eine Angebotsvorsorgeuntersuchung erforderlich, aber auch ausreichend ist, um die Arbeitnehmer über die mit der natürlichen UV-Strahlung verbundenen Risiken in Kenntnis zu setzen, ohne einen Tätigkeitsstopp in der Bau- und Landwirtschaft sowie dem Gartenbau und Garten- und Landschaftsbau zu verursachen.

Die nunmehr vom Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik ausgesprochene Empfehlung an den Bundesrat, eine Pflichtvorsorge einzuführen, widerspricht dagegen den Bestrebungen aller Beteiligten, eine praxistaugliche Lösung zu erzielen.

Quelle: ZVG

Veröffentlichungsdatum: 26.06.2019

Schlagwörter

ZVG, Ablehnung, Angebotsvorsorge, arbeiten, UV-Belastung